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11 : (Continuationis VII) (1847) 1394 - 1407
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1398.

18. Sept.

Ulreich der Awer geloht der Stadt Regensburg auf ein Jahr mit einem Spic.ss und mit zwenMaiden vom Fuss auf gewappnet zu dienen. G. des Mittichen zu der Quatember vor sand Haymer-anstag. (c. Sig.)

15. Sept.

Martin der Täschler des Wagners des Byerbriuwen säl. Tochtersohn, Bürger zu Auspurck, ver-kauft Johannsen dem Oesterreicher gesessen zu Byberbacli sein Gütlein zu Eysenbriichtzhoven, ent-haltend eine Ilofstadt, 8 Juchert Ackers und 3 Tagwerk Wismats, als lediges Gut und rechtes Eigenum 51 Guldin ungerischer und behemischer, alle gut an Golde und schwer an rechtem Gewichte.Bürgen: des Verkäufers Oeheme Johanns und Chuonrat die Wagner, die Byerbriuwen, Bürger zu Aus-purck. Mitsiegler: Chuonrat der Vogt der Byerbriuwe, den man nennt den Mayrlin, Bürger zu Aus-purck. G. an sant Matheys Abend, des hl. Zwclfboten. (c. 1 Sig.)

Ditz von Tüngen Edelknecht gesessen zum Russenberg gelobt die Artikel des Briefes, lautwelchem ihm der Bischof Gerhart zu Würzburg das Schloss Ebenhusen mit den Dörfern Retzbach,Tüngersheim und Sulzfelt mit Vorbehalt des Wiedeskaufes um 7821 Gulden verkauft hat, genau zubeobachten. D. eod. d. (c. Sig.)

22. Sept.

Albreclit der Degenberger zu Wisiiren verkauft an seinen Vetter Ewerhart den Nusperger zuChalbinbergch seinen aignen Sitz zu Wisären mit allen Zugehörungen; dazu auch die Uolienmül undden Ilof zu Ilaytzenzell, eine Wiese daselbst genannt die aigen Wies, die Weise die bei der Amprukchliegt, den Zehent der enhalbs Regen liegt, ausgenommen Plassenberg, ferner den Zehent zu Hösel-bach, Pavmbgarten, Uinkchof, Perndorf, Radersberg, Stad, Schübelsberg, Chager, Ritzmansberg, Gum-pach, Haid, Schönaw, Prämelsgrub, Schaspühel und auf dem Hause zu Newnnusperg um 70 Pfd.Rgsb. Pfg. Zeugen: sein Vetter Hans der Gewolf zu dem Degenberg, Albrecht derForstär zu Pützen,Thoman der Nusperger Unterrichter zu dem Vichtreich, Fridrich der Puclilär ges. zu Chalbinberkch.Mitsiegler: sein Vater Stephan der Degenberger zu Altennusperg, Erasem und Jakob die Hören-berger. G. Suntag vor sant Michelstag.

23. Sept.

Albrecht Jarstorlfer, Landrichter der Grafschaft zu llirspercli, verkündet, dass auf die Anfragedes Herzogs Ludwig von Bayern der persönlich erschienen sey, welche des Landgerichts der Graf-schaft Ilirsperg Freiheiten und Rechte seyen? Folge, Frage, Urtheil und das Recht hierauf ergebenhätten dass dasselbe ein freies Landgericht war, das von Alter also je und je wäre hergekommen.Seine Rechte besagten dass Niemand daran sitzen solle um Recht zu sprechen, er sey denn ein Wappens-genoss und der von Alters her beweisen könne dass er dieses sey und ein eigenes Insiegel führe.Würde aber ein oder zwei Wappensgenosseu fehlen, so möchte der Landrichter, damit das Landgerichtnicht müsse abgehen, wohl eines Reichs Bürger setzen, der weder an der Elle noch an der Wage ver-kaufe, noch an der Maass schenke. G. zu Gaymershaim dez Montags nach Mathey in aller der Mass, alzdaz Lnntgericht wer gebesen zu der Speck.