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11 : (Continuationis VII) (1847) 1394 - 1407
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1398.

32. März.

Erhardus Weichser canonicus senior, judex ordinarius, vice et nomine capituli consistorialis ma-trimonium inter Osannam natam de Widenman de Sigenhoff, et Fridericum Chastner de Wolfspachdictum SIeyfFer propter mariti sui impotentiam separat. D. die vicesima secunda Martii.

84. März.

Herzog Ernst nimt den GrafHaug von Werdemberg Herrn zum Heiligenberg zu seinem Diener auf,dass er ihm mit Spiessen wider Jederraan diene, darum er ihm bis Michaelis 600 fl. bezahlen, undihn mit Kost, wie andere seine Diener versehen wi^. G. zu München, Sontag vorm Palmtag. (Arroden.Tom. 3. pag. 645.)

85. März.

Derselbe verspricht Albrecliten von Werdemberg Herrn zum Heiligenberg dem Jüngern, auf Michaelis800 fl. zu bezahlen, darum ihm derselbe wider männiglich bis Lichtmess dienen soll. G. zu München,Montag vor dem Palmtag. (Arroden. Tom. 3. pag. 645.)

Hans der Trauner erklärt sich hinsichtlich seiner Ansprüche an Bischof Georg zu Passau fürvöllig befriedigt. Mitsiegler: Heinrich der Puchperger ze Wildenstain. Geb. zu Passau an unsererfrawntag Anunciaeionis. (Mun. Boic. V. XXX. P. II, pag. 473.)

26. März.

Herzog Stephan in Bayern gibt den Bürgern des Marktes Grafen-Burckheim wegen Mangel anMauersteinen eine Steingrube am Berg neben Greinolzhausen Neunburger Gerichts. G. zu Nidern-Schenfelt an Erchtag vor dem Palmtag in der Vasten. (Tom. Privil. XV, 198.)

87. März.

Stephan Herzog in Bayern und Ludwig sein Sohn geben dem Herzog Heinrich von Lichtmessbis über ein Jahr Verzug um die Zugabe des Niederlands. G. Mitwochen vor Palmarum. (Arrod I. 205.)

Hainrich Herzog in Beyern bekennt dass ihm seine Vettern die Herzoge Stephan und Ludwigauf die Bitte seiner Käthe und] der von Laudshut, um ihre Vordrung und Zugabe einen Zug undLängerung von unser frawentag zu liechtmesse schirist über ein gantzes Jahr unter der Bedingunggegeben haben, dass er und sein Land die egenante Zeit über wider sie und ihr Land mit khaincrgemeinen Hilf sein sollen. D. cod. d.

28. März.

Heinrich Herzog in Bayern versetzt dem Wilhelm Fraunhofer statt der ihm von den HerzogenStephan und Johann versetzten Stadtgericht Landshut, Marktsteuer und Gericht von Dorfen dermaldie Gilt zu Landshut und die Maut zu Burghausen. G. zu Landshut am Pfingsttag vor dem Palmtag.

29. März.

Stephan Herzog in Bayern erlaubt seinem Sohne die Veste Warttstain vom Walther von Kunigs-egk zu lösen, und befiehlt letzterem hinsichtlich dieser Lösung bereitwillig zu seyn. G. zu Aichacham freitag vor dem Palmtag. (Vidimus.)

30. März.

Jörg und Stephan Schmicher Brüder verkaufen für sich und für Veyten und Heinrich ihreBrüder die zu ihren Tagen noch nicht kommen sind, und für Elisabeth ihre Schwester ihre halbe