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11 : (Continuationis VII) (1847) 1394 - 1407
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1398.

34. Febr.

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«7. Febr.

4 . März.

8. März.

von ihm zu Lehen empfangen kennen, eben so als wenn dieses geschehen wäre die Lehen und denGerichtsbann in ihren Landen zu verleihen, bis er wieder zurückkommen und obige Belohnung stattlinden können wird. G. zu Lutzemburg an Peters Abende Stulfeyer.

Ilainrich von Ellerbach genannt der lange Ritter vermacht dem Abt Albrecht und dem Conventzu Ursperg seinen vom römischen Reiche zu Lehen gehenden Kirchensatz zu Obern-Blaichen sammtallen Rechten und einer Mühle zu Obern-Blaichen. Mitsiegler: Burkart von Eierbach Bischof, Hain-rich von Ysenburg, Burkart von Eierbach Ritter, Puppelin von Eierbach und Hylpolt von Knöringen.G. an Mathias Tag. (Vidimus.)

Herzog Stephan von Bayern gelobt dem Bischof Berhtolt von Freysing für sich und seinen SohnLudwig, dass im Falle Krieg auferstünde zwischen ihnen (Stephan und Ludwig) und den andernHerzogen ihren Vettern Ernst, Wilhalm und Heinrich, des Hochstiftes Leute und Güter nicht geschä-diget oder beschwert werden sollen. G. zu München Suntags in der Vasten Invocauit. (c. 1 Sig.)

Vogt Ulrich von Mätsch der junge Graf zu Kirchberg übergiebt vorbehaltlich der Einwilligungseiner Schwäger, des von Maidburg und des Töllentzer von Schellenberg, die Veste und HerrschaftKirchberg seinem Oheim Graf Cunrat von Kirchberg. Mitsiegler: Hans der Tantzenhofer. G. amnächsten guten Tag nach dem wissen Sunnentag. (c. 3 Sig.)

Peter der Frawnberger zu Prun verkauft seinen Stainhof zu Zwstorf samt dem Ghay daselbstund den ihm bei der Theilung mit seinem Bruder Ililpolt dem Frawnberger angefallenen Zehent ausGütern zu Stäring, Vetzing, Gosselstorf, aus dem Schrahov, aus dem Hof zu Tal gelegen in demGleyssenpach, von dreyen Häusern zu Dieterstorf, aus dem Hof zu Winden, aus einem Acker zuSturtzenperg, aus Gütern zu Ayd : ng, Furtt, aus zehn Häusern zuPanberg, an das Domkapitel zu Frei-sing um 200 Pfund Münchner Pfening. Porgen und Mitsiegler: sein Bruder Hilpolt der Frawnbergerzu Prunn, Richter der Stadt Landshut, Wilhalm der Frawnberger, Thoman des Frawnberger seligenSohn, und Sweykkcr der Muschelrieder. G. an Montag in der andern vastwochen.

Etliche Räthe des Herzogs Heinrich in Niederbayern und ein herzogl. österreichischer RathEberhard von Knüring, kommen zu Freising in dem Streit zwischen den Herzogen Stephan undLudwig einer Seits, dann den Herzogen Ernst und Wilhelm andern Theils also überein: Es sollein Friedensgericht zusammengesetzt werden von 20 Abgeordneten aus dem Adel und den Städten,wozu jede Parthey 10 wählt; überdiess wähle jede Parthey einen Obmann, und setze hierauf in Ge-meinschaft mit der anderen einen Tag nach München an; diesem Friedensgerichte sollen die Unter-thanen beyder Partheyen schwören, und der Eide die sie den Herzogen geleistet haben ledig seynbis zum völligen Austrage der Streitigkeiten; diejenige Parthey welche den Anordnungen des Frie-densgerichtes nicht Folge leistet, soll ihres Landes verlurstig seyn bis sie zum Gehorsame zurück-kehrt; der Friede soll verlängert werden von Oculi bis nächsten Dienstag darauf; binnen dieser Zeitsollen die Partheyen ihre Botschaften mit offenen Briefen nach Fürstenfeld schicken, und erklären ob

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