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1397.
10. Nov.
König Wenzlaw gestattet Sweikker von Gundelfmgen von wegen der treuen Dienste die ihmdieser gethan, die Ausübung des Halsgericlits mit Stock und Galgen auf seiner Veste Nydersulzpurk.G. zu Niiremberg an sand Marteins abende. (c. S.)
11. Nov.
Stephan Herzog in Bayern weiset Petern von Asch die ihm schuldigen sechshundert Guideinneuer unger. auf dem Ungelt zu Vocliburg, zu der Newnstat, zu Pfering und zu Sybenpurgk an. G.zu Müniclien an sand Martteinstag.
16. Nov.
Bruder Gotfred Abt des Klosters zu Schonaw verkauft an Johann Probst zu Lorsche 2 Höfe zuWattenheim um 1400 rhein. Gulden. Mitsiegler: Pfalzgraf Ruprecht der eitere bei Rhein, JohannAbt des Klosters Utersdal, Heinrich Abt des Klosters Mulenbronne. G. Fritags nach St. Martinstage. (c. 4 Sig.)
17. Nov.
Wenzlaw römischer König befreyt das Kloster Kaisheim auf fünf Jahre von aller Gastung, Kost,Herberge, und von allem Heerlager. G. zu Nuremberg des Sunnabends vor sand Elzbethen tag.
SO. Nov.
Derselbe bestätigt die von seinem Vater Kaiser Karl der Stadt Prissenstadt in Böhmen ertheiltenFreiheiten und Gnaden. G. zu Niirenberg des Dinstages nach St. Elsbetlien tage.
21. Nov.
Steftän Herzog in Bayern gibt den Burgern der Stat zu Schwäbisch Werd ewigklichen denPfundzol daselbs, dass sie ihr Stat-Pruggen, Steg vnd Weg dess bass gehauen und gebessern mögen.G. zu Werde an der nächsten Mitwochen nach Sand Elspetentag. (Cop. B. III, 16. r.)
22. Nov.
Wenzlaw römischer König bestätigt die dem deutschen Hause in Nürnberg vom Kaiser Karlgemachte Schenkung der Dörfer Swarzach und Bevelspach. G. zu Nuremberg an Cecilie Tage. (c. S.)
23. Nov.
Ludwig Herzog in Bayern der nach Rath seines Vaters Herzogs Stephan, Jörgen W r aldegker,Conraden Preisinger, Vitcztumb in Obern Bayern, Sweigkern von Gundollingen dem eitern, ThomanPreisinger, Rudolf Preisinger und Arnolden von Chamer dem eitern den ihnen von Herzog Johannssäl. eingeantworteten Brief Kaiser Karls säligen, über hundert tausend Gulden und zehntausend Gültdavon, abgekauft hat, weist ihnen an den neunundzwanzigtausent drei hundert und fünfundsechzigungr. Gulden, darum sie zu Borgschaft stehen, zehntausend Gulden auf der Vesten zu Regenstauff,auf der Vorstat zu Regenspurg, und auf der Veste zu Swaben an. G. zu Aichach an freitag vorsand Cathreintag.
Stephan Herzog in Bayern erlaubt seinem Sohn Herzog Ludwig die Geschlos und Vesten Regen-stauf, Swaben und die Vorstadt zu Regensburg die diesem zu Pfand stehen Jörgen dem Waldegger,Chunrad dem Preisinger Vitztum in Obernbayern , Sweiggern von Gundolfingeu dem älteren, Thomandem Preysinger, Rudolf dem Preysinger, und Arnold von Kammer dem ältern um 10000 Guldeu zuversetzen. G. zu Aichach an freitag vor Kathreintag.