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1396.
25. Juli.
Wenzlaw römischer Kunig gebietet den Bürgern zu Lindau dass sie die ihm jährlich auf S.Martinstag zu entrichtende Steuer der Clara von Preitenstein und deren Sohn Hermann bezahlen sollen.G. zu Präge an Jacobs Tage. (c. Sig.)
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Ulrich von Schwangau bekennt dass er von der gnädigen Herrschaft in Bayern 150 fl. vonGeldschuld und Dienst wegen erhalten habe. Siegler: Konrad der Ebner fürstl. oberster Zöllner un-term Neuhauserthor zu München. Geben München eod. d. (c. Sig.)
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Johan Herzog in Bayern verheisst auf Lichtmess Arnolden von Kammer dem Jüngern 400 fl.für Pferde, die er seinet wegen verlaistet hat. D. ib. et eod. d.
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Arnold von Chamer der eitere, Hiltpolt von Chamer sein Bruder, und Arnolt von Chamer ge-sessen zu Yezzendorf aignen dem Convent zu Undenzdorf in die Oblay den Zehenden aus dem Hofzu Zilhof, den Arnolt der Waltenhouer und dessen vordem von ihnen zu Lehen gehabt. D. eod. d.
27. Juli.
Jörg Waldecker, Schweighard von Gundelftng, Conrad der Preisinger, Vitzdom in Bayern,Thoman und Rudolph die Preisinger von Wolnzach, und Arnold von Kammer der ältere, geloben denHerzogen Stephan und Johann, ihren rechten prbherren, einem wie dem andern als Käthe treulich zudienen. G. Pfinztag nach Jacobi. (Arrod. I. 291.)
31. Juli.
Worzyb von Swynar des röm. und böhrn. Königs Uauptman in Bayern, beurkundet dass um dieZweyung zwischen dem Probst Engelhart zu Speinshart und den Bürgern zu Eschenbach durch diehiefür bestellten Schiedleut Ulrich Weissenberger seinen Diener, Wilhelm Slamersdorfer Richter zuAvrbach und Ortung Zunrewter folgendermassen zu Recht erkannt worden sey: Sechs des Raths vonEschenbach sollen zu dem Kloster Speinshart reiten und den Probst und das Kapitel von wegen derStözz um Verzeihung bitten und versprechen das nicht mehr zu thun; ferner soll der Rath sieben ausder Gemain, die an der Zweiung schuldig seyen, mit sich nehmen, und diese sollen jeder eine Kerzedie ein Pfund hat in der rechten Hand tragen, vor dem Münster anzünden und brennend in dasselbetragen vor U. Fr. Altar, sie da lassen und U. Fr. bitten dass sie ihnen ihr Unzucht vergebe; dannsollen die Bürger dem Herrn Probst ein Fuder Wein kaufen. G. an sant Peters abent Kytenveyer. (c. S.)
7. Aug.
Stephan und Johannes Herzoge in Bayern verheissen Arnolden von Rosenberg an der über 800 (1.sich belaufenden und ihm auf dem Umgelt in Bayern angewiesenen Schuld auf Michaelis 200 fl. zugewähren, bis zur völligen Bezahlung. G. Ingolstadt, Montag vor Laurenti. (Arrod. III. 641.)
8. Aug.
Dieselben weisen Arnold von Rosenberg die ihm schuldigen 800 Gulden auf dem Umgeld inBayern an, mit dem Geding dass er von Weihnachten an quatemberlich 100 fl. einnehmen soll biser selber Summe gänzlich entrichtet ist. Ingolstadt, Erchtag vor Laurenti. (Arrod. III. 642.)