Druckschrift 
11 : (Continuationis VII) (1847) 1394 - 1407
Entstehung
Seite
60
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1395.

31. Dez.

Friedrich Frauenberger Tumherr zu Freysing' und zu Regenspurg, bekennt dass ihm der Tum-probst und das Capitel des Tums zu Freysing die Pfründe auf ihrem Chor welche durch den Toddes Franz Preysinger ledig geworden ist verliehen haben, und gelobt denselben nach ihren Statutensich zu verhalten. Geweren und Mitsiegler: Degenhart der Weichser Tumherr zu Freysing, Jörgvon Frauenhofen, Erhärt der Satelpoger, Stephan der Gumppenberger, und Peter der Frauenberger zuPrunn. G. an Thomas Tag. (c. 3 Sig.)

33. Dez.

Sigiost Landgraf zum Leuthenberg und Graf zu Hals, verkauft seine Güter zu Holienwald undSetlesreut mit Ausnahme des Weyers daselbst, und die halbe Oede zu Gofelsprunn an den Abt Chun-rad und den Convent zu Wallsachsen mit Vorbehalt des Wiederkaufes nach 3 Jahren um -00 Gulden.Bürgen und Mitsiegler: Thobias der Waldawer des Landgrafen Sigiost Hofmaister, Heinrich der Wal-dawer zu Waldaw, und Ulreich der Redwitzer zu Eschenbach. G. des Pfintztages vor dem heil.Cristag. (c. 4 Sig.)

34. Dez.

Nyclaus von Malkos Dechant, und das Domcapitel in Wirzburg thun kunt, dass in einem mech-tigen Kapitel, das man zu latein nennet peremtorium, beschlossen worden, dass ihre Gärten zu Och-senfurth an diejenigen verkauft werden sollen, welche dieselben mit Häuser und Höfen, nach Schät-zung ihres Schreibers und Kellners, so wie zweier Bürger daselbst bebauen wollen; ferners, dass diedaselbst befindlichen Weingärten, die ihnen einen Theil gelten, künftig in Pfenning-Zinse gewandeltwerden sollen. G. Freytag in der Goltfasten vor dem Cristag. (c. 1 Sig.)

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Görg der Kuchinmaister von Tapfhain, und Margret seine Ehewirthin verkaufen ihren Zehendzu Grabun an Chonrat den Kostentzer Bürger in Augspurg um 40 Pfund Pfenning. Mitsiegler: Jo-hann Tyschinger Untervogt zu Augspurg. G. am heil. Abent zu Weihnachten, (c. 3 Sig.)

37. Dez.

ldelweyse von Fürbach Ritter jetzt Baumeister zu Linthcim, bekennt für heuriges Jahr die100 Gulden erhalten zu haben, welche jährlich zu Weihnachten vom Erzbischof in Mainz zum Bauein Lintlieim bezahlt werden. G. uff den Montag nach dem hl. Christag. (c. Sig.)

38. Dez.

Günther Liebsperger zu Aurach entscheidet hinsichtlich der Zwistigkeiten zwischen den 13Stuhlbrüdern im Dome zu Bamberg gegen Chunz Plosse zu Oberndorf wegen eines Gutes zu Swurbz,dass Chunz Plosse dieses Gut inne haben, aber genannten Stuhlbrüdern jährlich 30 Schilling Heller,8 Simmer Korn und Haber, 60 Eier, 4 Käse und 4 Hühner entrichten solle. G. am Dinstag nachdes hl, Christs Tag. (c. Sig.)