57
1895.
zu Sewe, an des seligen Hans von Bolzhusen Kinder CUnzlein und Henslcin um 200 Pfund Heller.Bürgen und Mitsiegler: Hans Gehhart zu Baldersheim, und Beringer Reiche zu Wachbach. G. amDinstag vor Merteins Tag. (c. 3 Sig.)
12. Nov.
Johann Herr zu Abensperkch, den der Stadtrath und die Bürger zu Rcgenspurg auf ein Jahrzu ihrem Stadtmeister mit der Besoldung von 200 Pfund Pfenning aufgenommen haben, gelobt, seinePflichten getreulich zu erfüllen. Mitsiegler: Jobs Herr zu Abensperkch, des obigen Sohn. G. desnächsten Tages nach Marteins Tag. (c. 2 Sig.)
15. Nov.
Bonifacius papa IX ratiflcat electionem abbatis monasterii S. Emmerami, Johannis llawncr, abJohanne episcopo Ratisponensi confirmatam. D. Romae XVII. Kal. Decembris, (c. Sig.)
37
Stephan und Johanns Gebrüder, Herzoge in Beyrn, bestätigen ihren lieben Getreuen, Grafen,Freyen, Dienstleuten, Kittern, Pfaffheiten, Städten, Mergten etc. etc. alle Briefe, Rechte, Freyheitenund guten Gewohnheiten, doch in solcher mazz, dass sie (Stephan und Johann) bei ihren Fürstcn-tumben und Herrschaften bleiben. G. zu Ingolstat an Montag nach sand Marteinstag. (c. 2 Sig.)
3 »
Dieselben entbinden ihre Leute der bei der Theilung sonderheitlich geleisteten Pflicht — die-weil sie ihre Theile wieder zusammengeworfen. D. ibid. et cod. d. (Tom. XXXVHI. Priv. 101.)
16. Nov.
Friedrich der ältere Stachel zu Stacheleck Pfleger zu Landau beurkundet, dass ihm Herr Jo-hann Landgraf zu Leuchtenberg und Graf zu Hals und sein Sohn Sigiost die Veste Ranfels und Pe-ring samt Aiterhofen um eine Geldschuld auf ein weiteres Jahr pfandweise überlassen haben. G. zuLandau Eritag vor sand Elspethentng. (c. Sig.l
2*. Nov.
Fridrich von Friberg zu Wolssberg gesessen, verkauft mit Gunst und Willen seiner BrüderHeinrich und Friedrich von Friberg, und des Abts Friedrich zu Kempten, an Albrecht Scbellang zuKempten seine Vogtcy und den Hof zu Oberrieden mit allen Zugchörungcn um 250 Gulden halb un-ger. und halb Reinisch. G. Mentags vor sant Katlirinentag. (c. 3 Sig.)
24 . Nov.
Johann, Herzog in Bayern und seine Söhne Ernst und Wilhelm weisen das Land an — nachwieder aufgehobener Landestlieilung den Herzogen Stephan und Friedrich zu huldigen. G. zu Mün-chen an St. Katrein Abend.
*6. Nov.
Johann Herzog in Bayern bestättigt der Stat zu Swäbischwerde alle Freyheiten. G. zu Mün-chen des nächsten freytags nach kathreintag. (Lib. cop. Hl. f. 15. 199.)
Wilhelm und Wernlin Schenken von Staufl'enberg, bekennen dass sie den Brief vom vergan-genen Martins Tag laut welchem Burkart von Lichtenstein sich aller Kaufs-Ansprüche auf die vor-mals von Rudolf von Ramsperg an Wilhelm Schenk von Stauffenberg verkaufte Veste Wildenstein und
8