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11 : (Continuationis VII) (1847) 1394 - 1407
Entstehung
Seite
51
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1395.

| fen Herntan von Orlaraünde Probst und das Capitel des Stifts zu Ilauge um 18S Pfund Heller, undempfangen obige Güter wieder zu Lehen. Bürgen und Mitsiegler: Dietzel Zobel zu Reinhartsbrunneund Sifrit Wilde zu Hopferstat. G. am Montag nach Egidien Tag.

11. Sept.

Herzog Stephan zu Bayern verkauft 100 Gulden Jahresgilt aus seiner Stadtsteuer zu Ingolstadtleibgedingweise an Heinrich den Absperger von Runnenburg, Beatrix dessen Hausfrau, und Hans sei-nen Sohn um 1000 Gulden. G. zu Ingolstadt Sambztag nach vnser Frawntag als sy geborn ward,(c. Sig.)

12. Sept.

Herzog Stephan erlaubt den Bürgern von Rain wegen ihrer grossen Geltschuld und in Betrachtdes Gebaues, den sie gethan so wie der Anlegung und Ausbesserung der Wege von jedem Wagen,der Kaufmannsgüter trägt und durch ihre Stadt geht, 1 Pfg. gewöhnlicher Münze und von jedemKarren 1 weissen Pfg. zu nehmen. G. an suntag nach unser Frawntag als sy geboren ward.

13. Sept.

Heinricus Prior et conventus monasterii S. Emmerami Ratisponensis Joliannem Ilawner in ab-batem eligunt. D. tredecima die Septembris, (c. Sig.)

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Der Rath und die Bürger der Stadt Ingolstat geloben von der gewöhnlichen Stadtsteuer zu In-golstat, die jährlich der Herrschaft von Bayern gefällt, dem vcsten Ritter Heinrichen von Absperg,oder nach dessen Tod, seiner Wirtin Beatrix, oder nach deren Absterben, ihrem Sohn Hans, zu Leib-geding alljährlich auf Lichtmess 100 unger. und böheimb. Goldgulden zu bezahlen. G. Montag nachU. Fr. tag als sie geporen wart.

14. Sept.

Die Bürger zu Frankenfurd uff dem Meyne vereinigen sich mit dem Erzbischöfe Conrad zuMainz hinsichtlich ihrer bisherigen Streitigkeiten und Misshellungen, dahin dass die Pfalfheit der 3Stifte St. Bartholomeus, St. Leonharts und Unser Frauenberges zu Frankfurt die nächsten 10 Jahremit Malgeld, Salzgeld, Ungeld und andern Steuern nicht beschwert werden, sondern ihre Gülten, Zin-sen und Früchte frey geniessen solle. Mit der Stadt Frankfurt Insiegel. G. uff des hl. Creuzes TagExaltationis, (c. Sig.)

15 Sept.

Die Herzoge Stephan und Johann zu Bayern als Vormünder ihres Vetters Herzogs Heinrichverpfänden die Veste Vilzheim an Hansen den Satler Cammermeister zu Landshut für ein Darlehenvon 800 Gulden. G. zu Landshut am achten Tag nach U. L. Fr. Geburt, (c. 3 Sig.)

Dieselben vereinen sich für sich und ihre Söhne und Vettern, Ludweig, Ernst und Wilhalm,nach ihrer Freunde und Räthe Rath, indem Herzog Stephan fünf aus Herzog Johanns Rath erwähltmit Namen Gorgen Walldegker, Sweigkern von Gundolfingen den eitern, Conraden Preisinger, KristanFrawnberger, und Hansen den Greiffen, Herzog Johann aber aus Herzog Stephans Rath: Herrn Jo-hanns Bischof zu Regenspurg, den edeln Hadmaren von Laber, Ulrichen Liechtenegker, WarmundenPienzenauer und Stephan den Gumpenberger. Diese zehn sollen starke Aid zu den Heiligen schwö-

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