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11 : (Continuationis VII) (1847) 1394 - 1407
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1394.

pflichten sich zur Begehung des Jahrtages für den Grafen Herman von Hennenberg, welcher ihnen300 Pfund Heller vermacht hat. G. am fritage nach Kylians Tage. (c. 2 Sig.)

17. Juli.

Gerhart Bischof zu Wirzburg erkennt hinsichtlich der Misshellungen zwischen seiner MuhmeAnna von llohenloch weiland von Bruneck einerseits, und dem Domcapitel zu Wirzburg anderseits,dass dasselbe der genannten Anna für ihre Ansprüche zu Obernbreyt, Sickershusen, Steif und Gnot-stat jährlich 40 Gulden geben solle. G. am freytag vor Maria Magdalena Tag. (c. 3 Sig.)

21. Juli.

Georius episcopus Pataviensis privilegia a praedecessoribus suis Gotfrido et Alberto episcopismonasterio in Fürstencelle concessa confirmat. D. et A. Patavie die XXIma mensis Julii, (c. Sig.)

23. Juli.

Fucz Amman Purkman Waldeck, von Bet wegen des Ritters Hartung vom Eglofstein, Pfle-gers zu Waldeck, an den Landrechten sitzend, beurkundet dass dem Probst Heinrich dem Sack desKlosters Speinshart der Hof zu Ramelsrewt gegen Herman den Grozsen zuerkannt worden sey. G.Pfintztag vor sant Jacobstag. (c. Sig.)

24. Juli.

Cunz von Berlichingen Edelknecht, verkauft seinen Theil an dem Zehend zu Lutenbach, undseine Gütlein zu Tunkenrode, an Götz und Albrecht von Vynsterloch um 98 Gulden. Bürgen undMitsiegler: Bernger Rüche, Symon von Stedten und Diether Ganse, Edelknechte. G. am frytag vorJacobs Tag. (c. 4 Sig.)

28. Juli.

Johann Herzog in Bayrn bekennt dass hinsichtlich der Stözze zwischen dem Kloster Hohen-wart, und dem Markt daselbst seine Räthe nach Verhörung und Durchlesung des Klostersaalbuchsentschieden haben: An Zinsen oder Gülten sollen dem Kloster Regenspurger Pfenninge entrichtetwerden, ausser wo im Saalbuch Münchner Pfenning stehen; die siben Gut sollen mit den Steuernbleiben, als von Alters herkommen ist; das Gemainholz welches die Bürger zu Wismat gemacht ha-ben, soll dem Markt verbleiben, jedoch soll hievon dem Kloster ein Krautgarten oder Acker verabfolgt,oder der Boden hiezu ausgeschieden werden; die Lehen, welche die Abtissin den Bürgern in Hohen-wart zu verleihen hat, soll sie ihnen gütlich verleihen, und um dieselben stehen und bleiben nachWeisung der beyderseitigen Briefe. G. zu München an Eritag nach sand Jacobs tag. (c. Sig.)(M. B. XVII, 159.)

4. Aug.

Johann und Ernst Herzoge zu Bayern erlauben dem Rath und den Bürgern der Stadt Münchenvon wegen des Pflasters, das sie angefangen haben und zu vollenden meinen einen Pflasterzoll ein-zunehmen und zwar von einem mit Getraid, Holz, Heu, Stroh, Kohl, Käs, Schmalz, Schüssel u. dgl.beladenen mit 3 Pferden bespannten Wagen 1 Münchner Pfenning, von einem mit Gwand, Eisen, Oel,Geuill u. dgl. beladenen Wagen 3 Münch. Pfenning; nur allein das Salz soll zollfrei seyn. G. zuMünchen des Eritags nach sant Peters Tag.

18. Aug.

Bertholdus episcopus Frising. capitulo ecclesiae collegiatae St. Castuli Mospurgae juspatronatus