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1894.
7. April.
Johann Herzog in Bayern nimmt Hartman von Burgau gegen 120 Gulden Sold zu seinem Die-ner auf. G. zu München an Erchtag vor dem Palmtag. (Arrod. III, 620.)
8. April.
Albrecht der Jung Herzog in Bayern bekennt dass er sich mit seinem Vetter Herzog Stephanvereint habe, keinen Ritter und Knecht der in dessen und in Herzog Heinrichs des Jungen Landengewonlichen gesessen ist, einzunemen, noch sich dessen zu unterwinden. G. an Mitwochen vordem Palmsuntag. (Lib. cop. XXXIII. 116.)
10. April.
Herzog Johann bestellt Wiguläus Schenk von Geyern, ihm mit seiner Veste Geyern und Wein-heim wider männiglich von kommende Georgi bis über ein Jahr gegen 400 Gulden zu dienen. G.zu München Freytag vor Palmtag. (Arrod. III, 620.)
11. April.
Ulrich Ekker beurkundet, dass ihm vom Erzbischof Pilgrim von Salzburg die Verwesung derPflege Mühldorf nebst der gewöhnlichen Burghut und Rechten und Zugehörungen in widerruflicherEigenschaft verliehen worden sey. G. an Samstag nach St. Ambrosii, (c. 1 Sig.)
13. April.
Stephan Herzog in Bayern verspricht Wernharten dem Seyverstorffer die ihm schuldigen 2400unger. Gulden auf Lichtmess zu bezahlen, und setzt ihm zu einem rechten Fürpfant die Vest undPfleg Kling. D. feria secunda proxima post dominicam Palmarum. (Tom XXV. Priv. 459. r.)
14. April.
Bertholdus Frisingensis episcopus decernit, quod dominus Jacobus Bruno decanus ob variosenormes excessus administratione decanatus et eidem attinentium per sex annos sequentes carere de-beat.- A. et D. Wiennae in die S. S. Tiburtii et Valeriani.)
•20. April.
Magdalena Herzogin von Bayern befreit das Gotteshaus Ranshofen von aller Gastung. G. desnechsten Montags nach dem heil. Ostertag. (c. Sig.) (M. B. III, 374.)
21. April.
Herzog Johann nimt Peter und Lienharten die Hermanstorfer und Heinrichen den Chienbergerzu Dienern auf, ihm wider männiglich ausgenommen Herzog Heinrich gewärtig zu seyn gegen 50Gulden Jahressold für jeden. (Arrod. III, 620.)
22. April.
Herzog Stephan und sein Sohn Herzog Ludwig zu Bayern vertauschen an Otto den Pienzenauerdie Veste Ilartmansperg samt Burgstall, Gerechtsamen, Höfen und allem Zugehör als Erblehen für dienach Tegernsee lehenbare Feste Reicherspeyern, den Burgstall llohenekh in l’ülzer Gericht und um eineSumme Gelds. G. zu Wasserburg an St. Georgen Abent. (M. B. II, 410.)
23. April.
Die Herzoge von Bayern Johann und Ernst versetzen und überweisen dem Ritter Ulrich Mar-schall von Poxperg die Herrschaft und Veste zu Möring für ein Guthaben von vierzehn hundertGulden. G. an sant Jörgen tag des heyligen Ritters.
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