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sich ein 6). Dies findet bei einigen früher und schon am zehnten Tage,bei andern später Statt, je nachdem sie gerade mehr oder weniger voll-saftig sind '). Auch Uebclkcit und Erbrechen befällt die meisten, zumaldann, wenn die Reinigungen aufhören und noch nicht in die Brüste ver-setzt sind b). Manche Weiber leiden indes; mehr zu Anfänge, anderespäter, wenn der Keim bereits einen bedeutenden Umfang gewonnenhat. Bei vielen stellt sich auch öfter zu Ende Harnzwang cin^). 3. Inder Regel nun kommen diejenigen, welche mit Knaben schwanger gehen,leichter davon und behalten eher eine gute Farbe; bei den mit MädchenSchwängern findet das Gcgeutheil Statt; sic sind nämlich gewöhnlichmißfarbigcr und fühlen sich unbehaglicher, und oft bilden sich Wasser-ansammlungen an den Beinen und Schwellungen des Fleisches '"). Nichtsdesto weniger findet bei manchen das Umgekehrte Statt. Es pflegen beiden Schwängern mancherlei Neigungen sich cinzustellen und schnell zuwechseln, was manche Gelüste ^") nennen, und zwar sind diese Gelüstebei mit Mädchen Schwängern zwar heftiger, doch können sie von demGebotenen weniger genießen "). Bei einigen wenigen trifft es sich, daßsie sich während der Schwangerschaft körperlich Wähler befinden. Ammeisten leiden sie aber, wenn die Kinderchen anfangen, Haare zu be-kommen"). Die Haare anlangcnd, so werden bei den Schwängern die,welche von Geburt an vorhanden sind "), dünn und fallen aus; an den
6) Diese und manche andere Erscheinungen gehören zu den unsichern Zeicheneingetretcner Schwangerschaft.
7) Hängt mit der größern oder geringern Vollsaftigkeit nicht zusammen.
6) 6k. In8t. an. VII, 3, 2, also bei Mädchen spätestens am 30., bei Knabenam 40. Tage; was übrigens Theorie ist.
d) In Folge Drucks der Kindestheile auf den Blasenhals.
10) Diese Erscheinungen haben mit dem Geschlecht des Kindes nichts zu schaffen.
") o — Neigung zu allerlei, selbst unnatürlichen
Speisen.
*2) Weil sie sich ganz besonders unwohl fühlen, was indeß auch mit demGeschlecht des Kindes nicht zusammenhängt.
*6) Ist Fabel. Zu Ende des 5. Monats bilden sich auf der ganzen Körper-flüche Wollhaare, die im 10. meist ausfallen; im 6. entsteht bleibender Kopfflaum,Cilien und Augenbrauen.
*'') 6k. 1Ust. LN. UI, 10, 6; als solche nennt Aristoteles Kopfhaar, Augen-brauen und Wimpern.