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dcr Scnnc sieben Tage im Innern, so ist es offenbar, daß empfangenwurde; dcr sogenannte Ausfluß") findet nämlich während dieser TageStatt. Die Reinigungen währen aber bei den meisten, wenn sie em-pfangen haben, noch eine Zeit lang fort'"), bei Mädchen'') höchstensdreißig, bei Knaben gegen vierzig Tage'"). Auch nach dcr Geburt su-chen die Reinigungen die gleiche Zeit cinzuhaltcn, doch nicht bei allenmit gleicher Bestimmtheit'"). 3. Nach dcr Empfängnis) und nach dengenannten Tagen sind sie nicht mehr naturgemäß, sondern wenden sichzu den Brüsten und werden zur Milch "). Tic Milch in den Brüstenerscheint aber anfangs spärlich und fadcnzichend'"). Sobald sie em-pfangen haben, stellt sich zumeist eine Empfindung in den Weichen'")ein (bei einigen werden sic nämlich alsbald voller, am meisten trifft diesaber bei den Magern ein), ebenso in den Leisten'^). Bei Knaben be-
Lippoerat. äs mord. mul. I, 3 empfiehlt ein anderes eoneoxtnm xraspoäisns, er-wähnt aber die hier genannten nicht.
d) ttL — ek. äs xon. an. III, 9; woselbst der
Begriff definirt wird. Man nannte so das Abgehen der Frucht in den ersten siebenTagen, in welcher Zeit sie sich noch blos als ein mit Flüssigkeit gefülltes Bläschendarstellt. Wir haben dafür keinen torminns tecLnicns; eS fällt unter den weitergefaßten Begriff des adortus.
*0) Gewöhnlich nicht.
") D. h. beim Schwangersein mit Mädchen.
Ist unbegründet.
D. h. bei Mädchen 30, bei Knaben 40 Tage; dies ist ebenfalls unbe-gründet. Die Lochien (der Wochenfluß) erschienen in der Regel die ersten 2 4 Stun-den nach der Geburt als eine blutige Flüssigkeit, die weiterhin allmählig sichbräunt und einen eigentümlichen Geruch entwickelt (sog. rothe Lochien); nach 3bis 4 Tagen werden sie spärlicher, blasser (seröse Lochien) und werden im 10. bisII. Tage milchig weiß (weiße Lochien), und halten so, allmählig sich vermindernd,bis in die 5.-6. Woche an. Das Geschlecht des Kindes hat aus die Lochien garkeinen Einfluß.
Ist Theorie; die Milch bildet sich meist am 3.-4. Tage nach der Ge-burt, oft unter Fiebererscheinungen (sog. Milchfieber), wobei die Lochien ruhigweiter fließen; vorher ist nur Colostrum, keine eigentliche Milch, in den Brüstenvorhanden.
*5) Ties Colostrum, die erste Milch, ist dünnflüssig, gelblichweiß, und wirktdurch Gehalt an Salzen auf den Darm des Kindes abführend.
*6) ^ — ok. bist. an. I, 10, 2. Die seitlichen vorderen
Theile des Unterleibs zwischen Nippen und Hüftbeinkamm.
*7) — ck. List. an. 1, 10, 5.
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