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Ncimtcs Kapitel.
1. Der Pfau') lebt gegen fünfundzwanzig 2) Jahre, zeugt abermeist drei Jahre alt, zu welcher Zeit er auch das bunte Gefieder be-kommt; er schlüpft in dreißig oder etwas mehr Tagen aus. Er legtnur einmal im Jahre, er legt zwölf Eier oder etwas weniger; er legtaber in Pausen von zwei bis drei Tagen und nicht ununterbrochen; diezum crstenmale legenden haben gewöhnlich acht Eier. Die Pfauenlegen auch Windeier; sie paaren sich gegen den Frühling und das Legengeht bald nach der Paarung vor sich'*). 2. Er mausert gleichzeitigmit den ersten Bäumen und beginnt das Gefieder wieder zu bekommenmit den Knospen derselben H. Die Züchter legen den HaushühnernPsaucncier zum Bebrüten unter, weil das Männchen, wenn es sichfliegend auf das damit beschäftigte Weibchen setzte, sie zerdrücken würde °).Aus demselben Grunde legen und brüten auch manche wilde Vögel,nachdem sie den Männchen entflohen. Man legt den Hühnern meistzwei 2) Eier unter, nur so viele vermögen nämlich die Brütenden auf-zubringen. Man sorgt aber dafür, daß sic nicht davongehen und dasBrüten unterbrechen, indem man ihnen Futter darreicht. 3. Die Vögelhaben während der Paarung sichtlich größere Hoden ^), und zwar die
^ — ek. Naturg. d. Th. 1, S. 18, Aiim. 75 ist kavo eristatus.
Er kam zuerst durch Alexander den Großen nach Griechenland, ^tüsn. vsixn.XIII, 30.
2) Kommt vor, aber selten.
6) 6k. über diese Angaben L.s1. bist. an. V, 32; Iiwt. nat. X, 22;
er brütet 28 Tage; er legt 8—12 Eier, und wenn man sie wegnimmt, 16—18.
Ok. I'lia. Ki8t. nat. X, 22.
5) Ueber die Pfauenzucht ok. 6o1nm. r. rnst. VIII, 11.
6) Der Hauptgrund ist wohl der, daß die Pfauenhenne leicht das Nest ver-läßt und saulbrütet. Colum. (r. r. VIII, 11) führt noch einen weiteren Grundan: nam koominas xavonos, guas non ineudaut, ter anno kers xartus säunt; atgna.6 kovout ovL, totnm tomxus koeounäitatis aut sxoluäsnäis aut stiam säuoan-
?) Das wäre wenig, wenn man bloS Pfaueneier unterlegte, die Bruthennenmüßten denn Zwerghennen gewesen sein. Allein, wie wir aus Oolum. VIII, 11erfahren, nahm man alte große einheimische Hennen und ließ sie auf je 5 Psaucn-und 4 Hühnereiern brüten.
6) 6k. Naturg. d. Th. I, S. 98; äs pari. I, 4; die Angaben sind richtig.