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7 (1893) Vier Bücher über die Teile der Tiere, Naturgeschichte der Tiere
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vielmehr legt er zuweilen in das Nest kleinerer Bögclderen Eier erauffriht"), zumeist aber in die Nester der Ringeltaube deren Eier ergleichfalls auffrißt. Er legt aber selten zwei, zumeist eins Er-legt auch in das Nest der Hypolais welche sic nusbrntct und auf-füttcrt. Er wird um diese Zeit besonders fett und schmackhaftAuch die Jungen der Habichte werden sehr schmackhaft und fett. EineArt derselben nistet abseits auf steilen Felsen ").

7) Von diesen werden (weiter unten und IX, 20, 1), auch

und genannt; Aelian fügt noch den bei (Inst. an. Ul. 30).

Der Kukuk legt seine Eier in die Nester von Lerchen, Sylvien, Bachstelzen,Piepern, Steinschmätzern u. s. w., überhaupt meist solcher Vögel, welche ihre Jungenmit Jnsecten und Würmern füttern.

Das ist eine schwere Beschuldigung; doch scheint der Kukuk als Eierdiebnicht ganz unschuldig zu sein, wie neuerdings wieder Opel (Der Kukuk. Dresden1861, S. 39) beobachtete.

^) ek. auch bist. an. IX, 20, 1; ^ol. bist. an. III. 30.

Neuerdings ist das nicht beobachtet; doch ist es nicht unmöglich, da der Kukuk auchin Nester solcher Vögel legt, die Körner fressen, wie Lerchen, Ammern, Hänflinge.Ueber ek. Anm. 5 zum folgenden Kapitel.

>") Er legt im Ganzen 4 5 Eier, doch von 8 zu 8 Tagen nur jedesmaleins und zwar allemal in ein anderes Nest; finden sich 23 Kukukscier in dem-selben Neste vor, so stammen sie von verschiedenen Kukuksweibchen.

^) V770/lttk5 ek. bist. au. VIII, 5, 3; IX, 20, 1; wir erfahren nurdaß eS ein kleiner ist. Daraus ist nichts zu machen.

Die Unsitte, diesen so nützlichen Vogel zu verspeisen, war also schondamals in Griechenland, wie zu Plinius' Zeit in Italien (?1in. bist. nat. X, 11)im Schwünge. Leider werden noch jetzt in Griechenland zahlreiche Kukuke auf dieseWeise vertilgt, da nach Lindemaier allein in Athen jährlich tausend Kukuke aufden Markt kommen.

*") ist verdächtig: bist. an. IX, 12, 2 heißt es ganz

allgemein: re7707'vxor5 xttt o r^LOi'T'LvLL; die Angabe, daß eine Art

derselben auf Felsen niste, muß auffallen, zumal von einer andern Nistweise nirgendsdie Rede ist. Zudem handelt das ganze vorliegende Kapitel vom Verhältniß desKukuks zum Habicht insbesondere rücksichtlich der geläufigen Volksfabel, daß derKukuk sich in einen Habicht verwandle. Aristoteles bekämpft diese Fabel, hebt dieÄhnlichkeiten beider hervor und betont die scheidenden Verschiedenheiten, welche eineJdenlisizirung beider Thiere ausschließen. Zuletzt führt er an, der Kukuk legeseine Eier in die Nester anderer Vögel; da mar also auch als Gegensatz die Nist-weise des Habichts zu ermähnen. Was sollte da aber die Angabe, daß eine Artauf Felsen niste? Man wird daher wohl r"o 70tor)>or/ lesen müssen.