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7 (1893) Vier Bücher über die Teile der Tiere, Naturgeschichte der Tiere
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der andere zum Dotter >"), gleichsam einen Nabclstrang darstellend.Den Anfang nimmt das Junge nun aus dem Weißen' * *), die Nahrungaber aus dem Dotter durch den Nabelstrang. Wenn es zehn Tage altist, so ist das Junge in allen seinen Theilcn deutlich; der Kopf ist abernoch größer als der übrige Körper und die Augen größer> als derKopf, doch noch ohne Sehverniögen. Die Augen erscheinen uni dieseZeit herausgenommen größer als Bohnen und schwarz; nimmt mandie Haut hinweg, so findet man eine weiße und kalte, gegen das Lichtstark glänzende Flüssigkeit, aber nichts Festes darin '^). In dieserWeise verhält es sich also mit den Augen und mit dem Kopfe. 4. Eshat aber um diese Zeit auch bereits die Eingeweide deutlich, sowie denMagen und das Wesen der Gedärme; auch die vom Herzen aus er-scheinenden, zu dem Nabelstrangc tretenden Adern bilden sich bereits ").Vom Nabel aus erstreckt sich die eine Ader ^ zu der den Dotter um-gebenden Haut (der Dotter ist aber zu dieser Zeit bereits flüssig undumfangreicher^') als sonst), die andere^) zu der Haut, welche dieganze Haut, in welcher das Junge steckt, soivie die Dotterhaut und dasFlüssige zwischen diesen ^) umschließt. Indem nämlich das Junge sichallmählich vergrößert, gelangt ein Theil des Dotters nach oben, einTheil nach unten ^) und in die Mitte das flüssige Weiße, unter dem

*0) Verästelt sich zu der den Dotter umgebenden Dotterhaut, also Dotter-gefäße.

") Der Keim entsteht nicht im Eiweiß, sondern die sogen. Keimscheibe liegt zwi-schen Dotter und Eiweiß unter der Totterhaut, stets nach oben der beim Brütenwärmsten Stelle zugekehrt; aus ihr entwickelt sich durch Differenzirung ihrerTheile der Embryo; das Eiweiß wird zur Entwicklung des Keims von diesemresorbin, ebenso die Dottermasse mittelst des Dotterganges dem Embryo zugeführt,ok. äs §su. au. Ul, 2.

*2) 6k. bist. au. VI, 10, 2; VII, 3, 4; äs §sn. an. III, 6.

*5) Der Krystallapparat; die Linse war also wohl noch wenig fest.

") Die Dottergefäße, artsria st vsna omplialo-mssaraica.

15) Die Dottergefäße, die vom Nabelstrang zur Dotterhaut gehen.

16) Während der Entwicklung verflüssigt sich der Dotter, sk. äs §sn. an. III,2, woselbst auch der Grund.angegeben wird.

i?) Die AllantoiSgefäße, art. st vsu. umbilicalis.

ib) Kann nur das die Amnionblase füllende Amnionwasser fein.

'd) Ist ganz unverständlich, da es mit dem Thatbestand gar nicht überein-stimmt. Der ganze Passus ist krank, doch incurabel.