nen und tragen sie in Gemäuer und ähnliche Orte, wo Schlupfwinkelsind, verkleben diese mit Lehm und legen hinein, und daraus entstehendie Grabwespen. Manche kleine und namenlose deckslügelige Thiere^)machen aus Lehm kleine Höhlen an Grabmälern oder Mauern undlegen die Würmchen hinein. 16. Die Zeit der Entwicklung von An-fang bis zum Ende mißt bei den meisten drei oder vier Wochen 62).Bei den meisten Würmern nun und den wurmähnlichen sind es dreiWochen, bei den eierähnlichen 63) j„ der Regel vier; bei diesen abererfolgt von der Paarung an binnen sieben Tagen die Vollendung; inden übrigen drei Wochen aber brüten sie und lassen das ausschlüpfen,was in Folge der Zeugung gelegt wurde, wie die Spinnen und andereähnliche Thiere. Die Verwandlungen finden aber bei den meisten nachdrei- bis viertägigem Typus statt, wie die Krisen in den Krankheiten.17. Dies ist also die Art der Entstehung bei den Kerbthieren. Siegehen aber zu Grunde, indem"") die Theile gegen de» Herbst erstar-ren, wie bei großen Thieren im Alter, die welche geflügelt sind, auch,indem die Flügel verschrumpsen, die Myopen 66) aber auch, indem dieAugen wassersüchtig werden.
61) Solche Käfer sind bis jetzt unbekannt. Sunbevall'S Vermuthung, daßdamit 61srus alvsarius oder ein anderer in Griechenland auf dieselbe Weise leben-der Käfer gemeint sei, der seine Eier in die nach der beschriebenen Weise verfer-tigten Nester von Hymenopteren legt, hat manches für sich. Wenn man solcheKäfer beim Eierlegen antraf, so konnte man ihnen leicht fälschlich die Verfertigungjener Nester zuschreiben.
k»2) Alle diese Zeitangaben sind, so allgemein genommen, unstatthaft.
62) Zu den Insekten, welche Hervorbringen, gehören
z. B. die (weiter unten 21, 3, ?Iin. XI, 3V . vor-
mioulos ovorum sxoois) und die (weiter unten 23, l), von welchen
erster» auch gesagt wird, daß sie die Würmchen bebrüten.
K*) Hier werden nicht etwa die Ursachen des Todes namhaft gemacht, son-dern nur die den Tod begleitenden Erscheinungen angegeben.
65) ^riMTrck — vk. Theile der Thiere S. 69, Anm. 10.