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7 (1893) Vier Bücher über die Teile der Tiere, Naturgeschichte der Tiere
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Meerbusen sind groß und rauh, und die meisten von ihnen haben einedunkle, andere dagegen eine rothe und kleine Blume"). Manche vonden großen werden sogar eine Mine") schwer; die an den Küsten undBrandungen sind zwar von geringem Umfang, haben aber eine rotheBlume. Ferner sind sie, um allgemein zu reden, in den nördlichenGegenden dunkel, in den südlichen Gegenden roth. 4. Sie werdenim Frühlings gefangen, wenn sie Waben machen; zur Zeit des Hunds-sterns") aber sängt man sie nicht; dann gehen sie nämlich nicht ausNahrung aus, sondern halten sich verborgen und versteckt. Die Blumehaben sie in der Mitte zwischen Mekon ") und Hals der Zusam-menhang derselben ist aber fest; die Oberfläche sieht wie ein weißesHäutchen aus, das man abzieht, zerquetscht aber färbt und beblümt esdie Hand. Es durchzieht dasselbe eine Art Ader und diese scheint dieBlume zu sein; anderseits hat sie eine Eigenschaft wie Alaun. Wenndie Purpnrschnecken Waben machen, ist die Blume am schlechtesten.5. Die kleinen uun zerstampft man sammt den Schalen ' 9), denn esist nicht leicht, sie herauszulösen, bei den größer» dagegen nimmt mannach Entfernung der Schale die Blume heraus. Man trennt zu demEnde den Hals und das Mohnsastorgan ab, zwischen diesen liegt näm-lich die Blume unter dem sogenannten Magen; um sie abzulösen, mußman also diese abtrennen. Man sucht sic aber lebendig zu zerstampfen;

") «>-Aor wahrscheinlich ein volksthümlicher torminus toclinious derPurpurfärber sür den eigentliche» zur Purpursärberei benutzten Theil derPurpurschnecken, die Pukpurdrllse. Es ist dies nach Lacaze-DuthierS einschmaler, länglicher, weißer bis gelblicher drüsiger Ucberzug auf dem Mantelrandegerade über dem Gesäßnetz der Kiemenarterie links neben dem Mastbarm in derDecke der Athemhöhle. Er besteht aus großen, länglichen Zellen mit körnigen,Inhalt. So bei Nnrxnra und blursx, welche <vgl. Theile der Thiere S. 69,Anm. 9) hauptsächlich den Purpur lieferten. Der Saft selbst ist farblos, wirdaber durch Verbindung mit Wasser und durch Einwirkung des Sonnenlichts gleichviolett. Imeara-Vutblora msmoirs sur 1s xourprs in Lnnal. ä. «e. nat. 2ool.XII, I8SS, I94 xl. I.)

Gegen 28 Loth.

'6) In den Hundstagen.

ck. Theile der Thiere S. I2S, Anm. 24.

'b) hierunter kann wohl nur der gleich hinter dem Kopfe

folgende und diesen tragende Theil des Körpers der Schnecke verstanden werden.U) ob. kliu. IX, 60; Mntarcd äs solort. an. p. 976.