72
maßen sehnenartig und erstrecke sich bis zur Mitte des FangarmS unddringe vollkommen in den Trichter?) des Weibchens ein. 2. Die Se-pien und Teuthiden dagegen schwimmen gemeinschaftlich zusammenge-schlungen, indem sie Mund undFangarme in entgegengesetzter Richtunganeinanderfügen nnd gegeneinander schwimmen; so fügen sie aber auchdie sogenannten Trichter aneinander; das Schwimmen aber bewerkstel-ligt der eine nach hinten, der andere nach dem Munde zu. Sie legenaber durch die sogenannte Blasrohre ^), mit welcher auch nach der Be-hauptung Einiger die Paarung vollzogen wird.
Sechstes Kapitel.
I. Die Krustenthiere >), wie die Karaben^), Astaken^), Kari-den §) und die verwandten paaren sich wie die nach hinten harnendenVierfüßler, indem der eine seinen Schwanz ausklappt, der andere aberauf diesen den Schwanz legt ^). Die Paarung findet aber zu Anfangdes Frühlings nahe am Lande statt, wie dies schon von Vielen beob-achtet wurde; zuweilen indeß auch, wenn die Feigen zu reifen be-ginnen. 2. Auf die gleiche Weise paaren sich aber die Astaken undKariden; die Karlinen ?) dagegen schließen sich mit den untern Theilenaneinander, indem sie zugleich die gefalteten Deckel gegen einanderlegen. Zuerst steigt die kleine Karline 8) von hinten her auf; wenndiese ansgestiegen ist, wendet sich die größere auf die Seite. Da?Männchen unterscheidet sich vom Weibchen durch weiter nichts, als daß
?> erx — i 4 . Ls xsn. so. I, 14; Ls xsrt.
IV, 3, also der Trichter, et. Theile der Thiere S. 126, Anm. 15.
2 ) — i. 4 . welches vielleicht ursprünglich hier stand,
da sonst sür den Trichter diese Bezeichnung nicht vorkommt, ck. ?Iin. di 8 t. n»t. IX, 7 4.
*) — et. Theile der Thiere S. 128, Anm. 23; S. 145 « 4 .
2) — ek. Theile der Thiere S. 68 , Anm. 7; S. 129, Anm. 23.
5) tt'crrlrxor — ok. Theile der Thiere S. 129, Anm. 23.
") — ok. Theile der Thiere S. 128, Anm. 23; S. 146.
5) Dgl. äs xon. an. I, 14. Hier beschreibt Aristoteles die Paarung anders:
or'cer/ i'o ro 62 76 oi/pccktt x. 7 . Ü.
b) Also Anfangs Sommers.
?) xtt(>xixox — ck. Theile der Thiere S. 128, Anm. 23; S. 145.
8 ) Also das Männchen.