zusammenhängt, sich zum Sitze der Auge» selbst erstrecken, sie endenaber an den ober» Hanzähnen. 3. Die übrigen*ff hingegen habenSinne für Farbe wie für Töne, ferner für Geruch und Geschmack.Den fünften Sinn aber, das sogenannte Gefühl, haben auch alle dieübrigen Thiere"). Bei manchen nun sind auch die Sinnesorganesehr deutlich, vor allen die des Gesichts; sie haben nämlich einen be-stimmten Platz für die Augen wie für das Gehör; einige haben näm-lich außen Ohren, andere deutliche Höröffnungen "). Aehnlich verhältes sich auch mit dem Geruch; manche haben nämlich eine Nase, anderedagegen Riechöffnungen, wie die Klaffe der Vögel "ff. In ähnlicherWeise haben sie auch das Organ des Geschmacks, die Zunge. 4. Unterden Wasserthiercn haben die sogenannten Fische zwar das Geschmacks-organ, die Zunge* ff, allein sie haben sie kaum erkennbar, sie ist näm-lich knochig und nicht frei. Bei einigen Fischen indeß ist der Gaumenfleischig, wie unter den Flußfischen beim Karpfen'-), so daß, wennman nicht genan nachsieht, dieser die Zunge zu sein scheint. Daß sieaber kostend empfinden, ist klar, denn viele erfreuen sich an besondcrnGenüssen und schnappen am liebsten nach Ködern von Annen '^) undselten Fischen, als ob sie sich am Geschmack und Verspeisen solchenKöders ergötzten. 5. Für Gehör '*) und Geruch '^) haben sie indeßkein deutliches Sinnesorgan; denn was etwa bei einigen die Stelle derNasenlöcher einzunehmen scheint, das dringt nicht bis zum Gehirn vor,sondern endet theils blind, theils sührt es zu den Kiemen. Daß siejedoch sowohl hören, als riechen, ist klar; den» sic fliehen offenbar vor
D. h. bi« nicht verstümmelten nnter den genannten Thiercn.u> Vgl. die Begründung diese? Verhältnisse? Theile der Thierc S. 45 »nd
Vgl. Theile der Thicre S. öS, Kap. I I und 12.
10) Vgl. Theile der Thiere S. 6l 8g.
>>) Vgl. Theile der Thiere S. 65 ug.
os. Theile der Thiere S. 67, Anm. 5,
'p re/Lt« — ck. Naturg. der Thiere I, S. 23, Anm. 44; Theile derThierc S. IIS, Am». 2.
'') Vgl. Theile der Thierc S. 51 »g. Acußerlich ist bei den Fischen keinGehörorgan zu bemerken; im Inner» ist eS jedoch vorhanden und Aristoteleshat eS theilweise gekannt, ohne eS als solches zu erkennen.
>b) Vgl. Theile der Thiere S. 61 sg. Geruchsorgane haben aste Fische, na-mentlich Riechnerven, welche sich in den Nascngrnben vcrtheilen.