5
die Teuthis ") und der Teuthos") zwei lnnge, cnn Ende durch zwei-reihige Snugncipse runhe Fmignime, mit welchen sie sowohl die Rüh-rung heranholen und zum Munde fuhren, als auch, wenn Sturmwüthet, sich fest legen, indem sie sie gleich Ankern an einen Felsenheften; mit den flosseuartigen Theilen aber 23), welche sie um denRumpf haben, schwimmen sie. An den Armen finden sich aber dieSaugnäpse bei allen. 6. Der Octopns") nun benutzt seine Armesowohl als Füße wie als Hände; er holt nämlich mit den beiden überdem Munde die Nahrung herbei; des äußersten der Arme, welcherder spitzeste und allein unter ihnen weißlich und von der Spitze auszweitheilig ist (er ist es aber am Rücken, Rücken heißt aber derglatte Theil, welchem gegenüber die Saugnäpfe sitzen), dieses Armesbedient er sich bei der Begattung""). Vor dem Rumpfe über den
2") NkiiAtx, ein Ksphalopode, mit zwei längeren an ihren Enden mit zweiReihen Sangnäpsen besetzten (Tspo^oaxlckcx) und acht kürzeren mit zwei Saug-napsreihen besetzten Armen lerockkL ok. Inst. an. IV, 1, S—8), mit einer unter-brochenen Flosse (Mi-!. 91, mit einem Schwertknorpel im Rücken des
Rumpfes (Theile der Thiere S. 127, Anm. LI; Naturgeschichte der ThierelV, I — L),mit vor der Leber gelegenem Dintcnbeutel (Theile der Thiere S. 120, Amn. I6>und zwei magenartigcn Behältern s-ln'o xoi^ialckktr i-7rocko^«(, äs pari. IV, 5.)- Dies alles wie auch die geringe Größe und gestreckte Körperform
xurox bist. an. IV, 1, 8) deutet ans Lspia I.oiigo I,., l.oNgo vulgaris.
21) revAox, unzweifelhaft eine Loligine, ist nicht zu entziffern; die durs-tigen Angaben über dieses Thier reiche» zu einer Bestimmung nicht aus.
2') lieber die Flossen et. Theile der Thiere S. 150, Anm. ü.
2^1 Tio/loTionL ok. Theile der Thiere S. 11, Anm. I.
25) Uebsr diesen Gegenstand ist neuerdings viel geschrieben und gestrittenlvergl. besonders v. Sicbold in Zeitschrift für wiffenschastl Zoologie IV, S. >28»M-, Vcranp und Vogt idick. S. 147-, lilollnsguss moäitoriausss 1847 —51;Steenstrnp; Die Hektakotylusbildung bei ärgouauta und Tromoctoxus, erklärtdurch Beobachtung ähnlicher Bildungen bei den Kephalopoden im Allgemeinen inWiegmanns Archiv 1856 Heft 2 u. 3. S. 211, 299; H. Müller in der Zeit-schrift für wiffenschastl. Zoologie IV, S. 1 sg.; Köllikcr - Entwicklungsgeschichte derKephalopoden Zürich 1841; LeweS; Aristoteles übersetzt von Victor SaruS 1865S. 199 sgg.). Vergleicht man die Angaben des Aristoteles (inst. an. IV, I,V, 5, V, 10; äs gsu. an. I, 15.) mit dem wirklichen Thatbcstandc, so stehtso viel fest, daß die griechischen Fischer zu Aristoteles" Zeit die Beziehung des einenArms beim männlichen Kephalopoden zur Begattung kannten oder vcrmuthctcn,über ben genaueren Thatbestand indeß nicht unterrichtet waren. Tie Entdeckung,daß dieser Arm (llsetocotzäus) die männlichen Sexualorgane hervorbildet, sich dann