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7 (1893) Vier Bücher über die Teile der Tiere, Naturgeschichte der Tiere
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dcre verlieren sich in den Sinnesorganen und den Zähnenmit äußerst feinen Aederchen. Zn gleicher Weise verästeln sichauch die Theile der kleinen Ader, der sogenannten Aorta ^),indem sie den Aestcn der Hohlader parallel verlaufen, nur daßihre Gänge und Aederchen sämmtlich um vieles feiner sind,als die der Hohlader.

Viertes Kapitel.

1. Die oberhalb des Herzens befindlichen Adern verhaltensich sonach in der erörterten Weise. Der unterhalb des Herzensbefindliche Theil der Hohladcr ') aber dringt schwebend durch dasZwerchfell 2), hängt aber auch durch häutige und lockere Brückentheils mit der Aorta, theils mit dem Rückgrat zusammen. Vorihr erstreckt sich aber eine zwar kurze, aber weite Ader durch dieLeber ^), von dieser verlieren sich in die Leber tretend viele feineAdern. Es gibt aber zwei von dieser die Leber durchdringendenAder ausgehende Aestc, von denen einer sich im Zwerchfell oderden sogenannten Phrenes endigt, der andere aber durch die

Achselhöhle nach dem rechten Arme zurückkehrt und mit denübrigen Adern an der Beugeseite des Gelenks zusammentrifft.Daher heilen auch die Aerzte, indem sie diese öffnen, gewisseLeberleidcn. 2) Von ihrer linken Seite aber tritt eine zwarkurze, aber weite Ader zur Milz''); die aus ihr entspringenden

2?) Die vouLs alvoolaros.

2b) Ist im Allgemeinen ganz richtig. Daß aber der Aortenbogen nicht be-schrieben wird, der doch so ausfallend im Gegensätze zu der Hohlader ist, spricht dafür,daß Aristoteles nach Thiercn arbeitete, denen der Aortenbogen fehlt, also etwa nachWiederkäuern.

''H Ist nur theilweise wahr. Die Hauptarterien werden von 2 dünneren Venenbegleitet.

2) Durch das toramon guaärilatorum.

2) Die vsas, xortas (Pfortader).

Die vonas xLronieas iuksriorss.

6) Ist Hirngespinnst.

b) Die vsna lisuklis tritt in die xortrs ein.