Blut; am dünnsten ist aber das in der Mittlern "). 5. Unter-halb der Lunge befindet sich die Scheidewand der Brust, das so-genannte Zwerchfell; cs ist au den Nippen, der Herzgrube unddem Rückgrat befestigt, in der Mitte aber hat cs eine dünne undhautartige Stelle Es ist auch von Adern durchzogen; auchist es beim Menschen im Verhältuiß seines Körpers dick. Unter-halb des Zwerchfells liegt auf der rechten Seite die Leber, aufder linken aber die Milz, und gerade so verhält es sich bei allen,welche diese Theile der Natur gemäß und nicht in bedeutungs-voller '0) Weise zeigen; man hat nämlich allerdings bei dmVierfüßlern zuweilen die Anordnung umgekehrt gefunden "). Siehängen aber mit dem Magen gegen das Netz hin zusammen.6. Dem Aussehen nach ist die Milz des Menschen schmal undlang, ähnlich der des Schweines. Die Leber hat zwar in derRegel und bei den meisten Thieren keine Gallenblase ^), beieinigen ist sie jedoch vorhanden. Die Leber des Menschen ist aberrund und der des Stieres ähnlich. Jenes zeigt sich auch bei denOpferthiercn; so haben z. B. in der Gegend des ChalkidischenGebietes auf Euböa die Schafe keine Gallenblase, auf Narosdagegen haben fast sämmtliche Vierfüßler eine so große, daß dieFremden, welche daselbst ihre Opfer verrichten, erschrecken, in demWahne, cs sei das für sie ein Omen und liege nicht vielmehrin der Natur derselben. Die Leber ist indeß mit der Hohladerverbunden und hängt mit der Aorta nicht zusammen esdringt nämlich eine von der Hohlader kommende Ader da in dieLeber ein, wo die sogenannte Leberpforte sich befindet. Auch die
ist Ist Philosophie; vergl. Theile der Thicrc S. 8K, Anm. 14.
*5) Da8 sogenannte sxsoulum llolmontn; die sogleich genannten Adern sind dieartsrias xlironioao snxorlorss st inkoriorss nebst den entsprechenden Venen.
*6) Bei Opferthiercn vorkommcnde Anomalien galten für ominös.
*7) Kommt auch beim Menschen vor, auch Lagerung des Herzens rechterseitS
*8) Vergl. Theile der Thiere S. 106 u. 117, Anm. 1; S. 118, Anm 4.
12) Jrrthum, vergl. Theile der Thiere S. 96, Anm. 3. Von der Hohlader zurLeber erstrecken sich 14 venae kspatioao, welche auch das Blut der vsna xortas aus-nehmen.
Aristoteles. Nat. d. Thiere. 1.
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