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7 (1893) Vier Bücher über die Teile der Tiere, Naturgeschichte der Tiere
Entstehung
Seite
149
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Beine der Kopffüßler i» dieser Weise, und zwar etwas entgegengesetzt,wie bei den übrigen. Die Sepien und Loliginen zeigen sie aber vonden Qetopoden abweichend gebildet, weil sie bloß Schwimmer, dieseaber auch Kriecher sind. Bei jenen sind nämlich die über den Zähnenbefindlichen sechs kleiner und unter ihnen die zwei untersten größer,die übrig bleibenden zwei untersten von den acht am größten von allen.Wie nämlich bei den Vierfüßlern die Hinterbeine die stärksten sind, sosind auch bei jenen die untern die größten; denn diese tragen und be-wegen die Last am meisten; und die zwei letzten sind größer als diemittleren, weil sie jene unterstützen. Beim Oetopus sind dagegen dievier mittler» am größten. Diese haben nun zwar sämmtlich acht Füße,indeß die Sepien und Loliginen haben kurze, die Octopusartigcn da-gegen lange. Denn jene haben einen großen Körpcrumfang, dieseeinen kleinen, so daß die Natur bei diesen dem Körper etwas entzogund zur Verlängerung der Füße verwendete, bei jenen hingegen vonden Füßen etwas hinwcgnahm und damit den Körper vergrößerteDaher sind bei jenen die Füße nicht bloß zum Schwimmen, sondernauch zum Kriechen geschickt, bei diesen aber zu letzten» unbrauchbar.Denn sie sind klein, der Körper aber ist groß. Da sie aber kurzeFüße haben, die sowohl zum Anklammern, um, wenn Sturm undBrandung tobt, nicht vom Felsen losgcrissen zu werden, als auchzum Herbeiholc» des Entfernten unbrauchbar sind, so besitzen sie darumzwei lange Fangarmc, mit welchen sic sich anankern und festlegen, wieein Schiff, wann ein Sturm wüthet; auch machen die Sepien undLoliginen mittelst dieser auf das Entfernte Jagd und führen es sich zu.Die Qctopoden haben indeß diese Fangarme nicht, weil ihnen dieFüße hiezu brauchbar sind. Diejenigen aber, welche Saugnäpse anden Füßen und lange Fangarme haben, besitzen eine solche Kraft imZusammenschlicßcn, wie die Flechtwerke, welche die alten Aerzte um

röhre an der Bauchseite (vgl. Anm. 15 zu 5), und aus ihm trete» dieExkremente heraus.

Die Cephalopoden habe» sämmtllch 8 Beine (noökA, Arme); beiSepia, Scpioia, I.ollgo kvmmcu unterhalb derselben noch zwei Faugarme(7l(l0/?öbxl§k§) hinzu. Sv verstanden sind alle Angaben des Arist. richtig.