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igcl haben eine und dieselbe Gestalt), so besitzen zwar alle diese Theile,aber nicht alle eßbare sogenannte Eierstöcke"), und zwar sind siedurchweg, mit Ausnahme, wenn sie seit geworden, klein. Neberhauptaber verhält sich dieses auch bei den übrigen Schalthiercn so; dennsowohl das Fleisch ist nicht bei allen eßbar, als auch die Ausscheidung,das sogenannte Möhnsastorgan, ist bei einigen zwar eßbar, bei andernaber nicht eßbar. Dieses befindet sich bei den Krcisclschncckcn in demGewinde, bei den Einschaligcn in der Tiefe, z. B. bei den Napf-schnecken; bei den Zwcischaligcn am Schloß-"). Der sogenannteGierstock liegt auf der rechten Seite, ans der linken liegt bei den Zwci-schaligcn die Auswurfsöffnung. Eicrstöckc werden sic indeß von densie also Bezeichnenden keineswegs mit Recht genannt. Es ist vielmehrdas, was bei den Blutfnhrcnden, wenn sie wohlgenährt sind, dieFettigkeit darstellt. Darum bilden sie sich auch zu den Zeiten, wosie wohlgenährt sind, im Frühling und Herbste; denn bei der Kälteund Hitze leiden sämmtliche Schalthierc und sind außer Stande, dasUcbermaß zu ertragen. Etn Beweis dafür ist das, was bei denSeeigeln vorgeht; denn sobald sie erscheinen, haben sie dieselben undzur Vollmondszeit entwickelter und zwar keineswegs in Folge der reich-licher» Nahrung (wie manche wähnen), sondern weil alsdann dieNächte durch das Mondlicht wärmer sind "). Gefräßig nämlich, wie
55) Die fünf Eicrstvcke, das einzige Eßbare bei den Seeigeln, liegen anber Innenwand der Schale nnd bilden längliche, drüscnartigc, ans vielen Blind-säckchcn zufamnicngesetzte Apparate, deren jedes mit einem besondern Gange amRücken der Schale (ans den Genitalplatten) mündet. Arist. hielt diese Eicr-stvckc, wie er weiter nnte» erklärt, nicht für Eierstöcke, sondern für Fettmassen.Sie wnrdcn bei den Griechen, wie noch jetzt, zumal in der Fastenzeit (vgl.Länderer im Archiv d. Pharm. >854) gegessen, nnd eS kamen dabei, wie ansder Anekdote bet Ltlm». IN, 91. c. hervvrgcht, die Thicre mit den Schalenauf den Tisch und wurden erft bei Tische geöffnet, um die coa hcranSzunehmen.Die Echinc» sind übrigens getrennten Geschlechts und-die Hoden der Männchenvon den Eierstöcken der Weibchen nur im entwickelten Zustande für das bloßeAuge zu unterscheiden.
^') Die Leber liegt bei den gewundenen Schnecken in den letzten Win-dungen (der Spitze) der Schale; bei den meisten zweischaligen Muscheln liegtsie am vbern Theile des Rückens.
^) Die alte bekannte Idee: die Wärme kocht, das gekochte Blut aberinid das Analoge wirb Fett oder das Analoge.