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Flüssigkeiten abgeleitet werden. Wo aber eine spärliche Absonderungstattfindct, wie bei den Vögeln und Fischen, da haben einige sie nichtgroß, andere nur angcdcntet. Auch bei den eicrlegenden Vierfüßlernist die Milz klein, dicht und nierenartig, weil sic eine schwammigeLunge haben, wenig trinken und die überschüssige Absonderung fürden Körper und zwar zu den Schuppen wie ja auch bei den Vögelnzu den Federn verwendet wird. Bei den mit einer Blase und blut-haltigen Lunge versehenen ist sie aus der genannten Ursache und weildie linke Seite überhaupt eine feuchtere und kältere Natur hat, feucht.Es werden nämlich alle die Gegensätze so, wie sie ihrer Verwandtschaftnach zusammengchörcn, unterschieden, wie das Rechte als Gegensatzfür das Linke, das Warme als Gegensatz für das Kalte. Auch ge-hören sie ja untereinander in der angegebenen Weise zusammen. DieNieren haben aber die, welche sie besitzen, nicht mit Nothwendigkeit,sondern weil cs schön und gut ist; denn ihrer eigentlichen Natur nachsind sie bei allen denen, bei welchen sich diese Absonderung reichlicherbildet, nur der in der Blase sich sammelnden Ausscheidung wegen da,damit die Blase ihre Thätigkeit besser vollführe. Da nun aber denThieren zu einem und demselben Bedürfnisse die Nieren und die Blase zuTheile wurden, so muß mit Hintansetzung des Aufzählens der ordnungs-gemäß folgenden Theile nunmehr von der Blase die Rede sein; überdas Zwerchfell ist nämlich noch nirgendwo etwas gesagt worden, unddoch ist es einer von den den Eingeweide» zunächst liegenden Theilcn.
Achtes Kapitel.
Eine Blase besitzen indeß nicht alle Thier, ; die Natur scheint sievielmehr nur denen verleihen gewollt zu Haber, welche eine bluthaltigcLunge besitzen, und diesen selbstredend. Denn wegen des natürlichenUebermaßes, welches sie in diesem Theile haben, sind diese unter denThieren am meisten durstig und bedürfen nicht nur der festen, sondernauch der flüssigen Nahrung in reichlicherem Maße, .so daß mit Noth-wendigkeit auch eine reichlichere Ausscheidung und nicht etwa bloß so-viel entsteht, als vom Nahrungskanalc gekocht und mit den Excrementendesselben ausgeschieden wird. Es ist sonach nothwendig, daß auch fürdiese Absonderung irgend ein Behälter vorhanden sei. Darum haben
Aristoteles, Th. d. Thiere. ' 7