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7 (1893) Vier Bücher über die Teile der Tiere, Naturgeschichte der Tiere
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der Schnecken, z. B. der Kreiselschnecken, mit denen man sie anlockt,durchbohren ^). Auch die Oestri und Myopen verletzen die Haut,die einen bei Menschen, die andern bei den übritzen Thieren. Beidiesen Thieren nun hat die Zunge eine solche Beschaffenheit, daß siesich gewissermaßen dem Rüssel der Elephantcn entsprechend verhält;es dient nämlich sowohl diesen die Nase zum Schutz, als jenen dieZunge statt eines Stachels. Bei allen übrigen Thieren ist die Zungeso beschaffe», wie wir sagten.

b) Vgl. Inst. rill. IV, 4. 8 lind 7. 3 lind 8. 17.; ,4cliau lliat. kl». VII,34; Oppian Uni. V, 598.6ll; VN». Inst. nat. IX, 60. Dieses auchjetzt noch als Zunge bezeichuete, besser jedoch als Unterkiefer anfzufassende Organder Gastervpoden, welches oft eine bedeutende Länge (bei proclum pugockux sogarsiebenmal so lang als der Körper) erreicht, zeigt sich unter dem MicroScopemeist mit zierlichen, in Längs- und Querreihen geordneten Haken oder Stachelnoder gezähnelten Plättchen beseht, welche wie der ganze Apparat aus Chitin lckr.unsere Anm, 8 zu II, 8) bestehen; dieß Organ dient den Thieren statt der Kieferzum Nagen, und ist auf einem vvrstülpbaren Flcischwulst befestigt. DiePurpurfchneckcu, welche die jetzt durch die (weil massenhafter zn haben) minderkostspielige Cochenille (poccuv cacti) völlig verdrängte, bei den Alten so wichtigePurpurfarbe lieferten, find Arten der Gattungen Purpura, Lnccinum, vielleichtauch aiurex, und zeichnen sich größtentheilS durch eine lange, kräftige, mittelsteines rüssclartigen FlcischwulsteS weit hervorstülpbare Zunge auS.

l") WaS für Dipteren mit und ftumwLA gemeint seien, ist

nicht zu entscheiden. Da die Larven der erster» nach I-ist. au. V, 17. 7 i>»Wasser leben, so können es keine Arten der jetzigen Gattung Oestr»», aberauch nicht rabanus sein, wenigstens entwickeln sich die bis jetzt bekannten Larvender TabanuSarten nicht im Wasser. Da die §iri)M7Ik§ aus dem Holze ent-stehen (oi öe ick^vovrai, öx rwv El)Xcov>, >»»«. ->». v, 17 .

Il, wo Pliniuö tabanl übersetzt: nee enlm 60881 tantum In eo (86. Ilgno) 86tletlain tabanl ex eo naxcuutur etc. bist. uat. XI, 38), so können es nicht wohlunsere Blindbremfen (Ilaematopota pluvlalie) sein, die sich im Miste entwickeln.Wir kennen leider die griechischen Fliegen nicht, und wissen nur, daß diestechenden daselbst viel empfindlicher stechen als bei uns. Nach den Angabe»des Arist. ist es nicht unmöglich, daß eine Lulex-Art ist. Bei

Xcsclixl. pketick. 271: jlt1)l27I0t XtV?;rss(>l0p ist der folgende

VerS: xcrXoüouu «vrov 0t ^VLlXov 7Ikka§, der eine Identität

beider Thicrc andeutcn könnte, entschieden eingeschoben.