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erkaltet das an sich Warme langsamer, allein das unter UmständenWarme ist oft für das Gefühl wärmer und andrerseits verbrennt dasan sich Warme, z. B. die Flamme, mehr als das kochende Wasser,gleichwohl ist aber das kochende Wasser für das Gefühl wärmer, ob-wohl cs nur uuter Umständen warm ist. Es leuchtet Mach wohl eiu,daß es nicht so einfach zu entscheiden ist, welches von zweien wärmersei; denn in dieser Beziehung ist das eine wärmer, in jener dasandere. Einige derartige Dinge lassen sich nicht einmal schlechthinals warm oder nicht warm bezeichnen; denn was einmal gerade denStoff bildet, das ist nicht warm, sondern hat nur Wärme ausge-nommen, wie man etwa dem Wasser oder dem Eisen die Bezeichnungwarm gibt. Denn beim Blute, welches gleichfalls in dieser Weisewarm ist, und überhaupt bei solchen Dingen, bei welchen der Stoffdurch Mittheilnng warm ist, stellt sich's klar heraus, daß die Kälteetwas Natürliches ist und kein Mangel. Leicht aber könnte es sichauch mit der Natur des Feuers ebenso verhalten; vielleicht nämlich istder zu Grunde liegende Stoff entweder Nauch oder Kohle, von diesenaber das eine stets warm (denn der Rauch steigt auswärts), die Kohleaber ist verlöscht kalt. Oel aber und Fichtenholz möchten wohl kaltsein. Es hat aber auch fast alles Verbrannte Wärme, wie Staubund Asche und die thierischen Absätze, wie auch von den Ausscheidungendie Galle, weil sie nämlich verbrannt sind und in ihnen etwas Wärmezurückbleibt. In anderer Beziehung sind Fichtenholz und Fette warm,weil sie schnell den Verbrennungsproceß eingehen. Es scheint aber dieWärme sowohl fest als flüssig zu machen. Was nun allein dem Wasserangchört, das macht die Kälte fest, was der Erde, das Feuer undvon den warmen Dingen gerinnt durch die Kälte schnell alles, wasmehr der Erde angehört und zwar unauflöslich, auslöslich jedoch das,was dem Wasser angehört. Doch hierüber haben wir bereits anderswoweitläufiger gesprochen ^), sowohl welche Beschaffenheit das Gerinnbarehat, als aus welchen Ursachen cs gerinnt. Der Begriff und der Gradder Wärme nun wird, da man davon in mehrfachem Sinne redet,nicht allen in derselben Weise zukommen, es ist vielmehr zu unter-scheiden, daß das eine es an sich ist, das andere unter Umständen,
Dgl. Aleteorol. IV-