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lich, daß man uns in Kahira erzählte: im vorigenJahre habe ein Kameel dem Offizier der Wache amThore des Friedens den Kopf abgebissen. Ich selbstsah sie nur mit Verwunderung die Neste der Mimosensammt deren eisenseste fünf Zoll lange Stacheln sounbesorgt abbeißen und kauen, als sepen es Sa-latblätter.
Mit dem letzten Stöhnen der Kamcele, welchesdie Beendigung des Aufpackcns anzeigt, und woraufsich dann sogleich die ganze Caravane, ein Thier andas andere gebunden, in Marsch setzt, begebe ichmich täglich in das stärkende Flußbad, das mir,ohngeachtet der penetranten Kälte des Nilwassers,bisher immer gut bekommen ist. Warum aber derNil, durch eine unermeßliche Ebne fließend, und denganzen Tag über den brennenden Sonnenstrahlenausgesetzt, dennoch nie die warme Temperatur unsrerFlüsse im Sommer erreicht, kann ich mir kaum erklä-ren, wenn es nicht der Frische der Nächte zugcschrie-ben werden muß, die hier meistens auch dem heiße-sten Tagen folgt, aber so viel ich von dem hiesigenClima bisher sah, selten oder nie von Thau begleitetist. Nach dem Bade wird das Abendfrühstück ein-
Mchcmed Ali'S Reick. II. ZZ