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2 (1844) Ober-Aegypten
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Tagewerk; ich war aber nicht wenig betreten, alsich den Fluß verlassend dicht neben der gewähltenBadestelle die ganz frische Spur eines enormen Kro-kodills erblickte, so schon wie eine ägyptische Hiero-glyphe auf dem glatten und weichen Ufersandc ab-gedrückt.

Um Mitternacht verließen wir Samneh, underreichten am 17ten, nach einem etwas mehr alsfünfstündigen raschen Ritt Tangur, kurz vor Sonnen-aufgang, wo wir zwar wieder am Nil, und imAngesicht der schönsten grünen Gebüsche am jensei-tigen Ufer, aber hier nur mitten im glühenden Sandeohne einen einzigen schattengcbendcn Strauch lagernmußten. Die Kameclc hatten abermals das doppelteder Zeit als wir gebraucht, was sich auch für denganzen Weg gleich blieb, so daß wir sie später nachdieser Berechnung immer sicher vorausschickcn konnten.Während unsres Nachtmarsches, wo es nach Unter-gang des Mondes von 4 Uhr an ziemlich kalt wurde,fanden wir zwei Sclavencaravanen und drei Kamcel-transporte im tiefsten Schlaf, wie todt und regungs-los zu einem Klumpen geballt, am Wege liegen,so daß wir den ersten Haufen dieser Art, bis wir