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macht es auch, daß an den Kniecn der Eltern Söhneund Töchter gruppirt sind. Diese Anordnung be-reichert das Ganze und mildert den strengen Ernstder Niesenbilder durch gemächlichere Gefühle. DieHieroglyphen, mit denen die Pfeiler bedeckt sind,stehen den besten dieser Art auf den GebäudenThebens nicht nach, obgleich der hiesige Sandstein,in den sie eingemeißelt sind, fast so hart als Granitist. Auf den Bildern im Innern opfert den Göt-tern stets die Königin statt des Königs, und andereSkulpturen deuten auf die Mysterien der Einwei-hung eines Mädchens durch Priesterinnen der Isishin. Wunderlich ist im Heiligthume eine Statuedes Königs, über dessen Haupt die gehörnte Kuhder Hathor so hervorragt, daß die Hörner demKönige selbst aufgesetzt zu seyn scheinen, nach unfernBegriffen allerdings eine komische Zusammenstellungim Tempel der Königin. Empörend ist es aber zusehen, wie schamlos neuere Besucher diese Bildwerkedurch die obscönsten Zusätze, mit Kohle und selbstmit schwarzer Oelfarbe sorgsam gezeichnet, herab-gewürdigt haben. Wahrlich, der Niedrigste derEingebornen würde sich keine solche Gemeinheit zu