den ersten Saal, der von sechs gewaltigen, an 30 Fnßhohen Kolossen getragen wird, die sich an schwereviereckige Pfeiler lehnen. Der Gang, den dieseNiesen cinfassen, ist nicht breiter als die Thüre, sodaß man, beim Hindnrchschreitcn sie fast berührend,von ihrer erdrückenden Nähe beängstigt, und vondem tiefen Eindruck ihres drohenden, starren Blickesbetroffen, sich eines Gefühls, das dem Entsetzen vorGespenstern gleicht, kaum erwehren kann. Dieschwarze Nacht umher, die nur wie glühende Kohlenglimmenden Taue, ihr betäubender Dampf und diewilden Negergestalten, die noch nicht das Knie derRiesen erreichten, standen überdies im besten Ein-klang mit allen cigenthümlichen Schauern dieses gc-hcimnißvollcn Tempels.
Hinter den erwähnten Pfeilern führt ein etwasbreiterer Gang längs den Wänden des Saals rundumher. In diesen Wänden befinden sich, immer denZwischenräumen der Pfeiler gegenüber, tiefe Nischen,deren jede grobgearbeitcte, aber höchst ausdrucks-volle Figuren, etwas über Lebensgroße, enthält,gewöhnlich zwei Männer, und an ihrer linken Seiteeine Frau. Sie sind nicht wie die Figuren der