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2 (1844) Ober-Aegypten
Entstehung
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ihnen lange, wild umher flatternde schwarze Haare,besser als bei den geschorncn Barabra's in Philägegen die Sonne schützten. Im Uebrigen schienendiese Leute bequemer zu wohnen und wohlhabenderzu seyn als die ägyptischen Fellah's, waren auchweit weniger zudringlich, uns ein Backschis abzu-, fordern. Vor ihren Gärten standen mannshoheirdene Krüge, die wir meistens mit Durra oder auchgetrockneten Datteln angefüllt fanden, und demAnschein nach war es jedem Vorübergehenden ver-gönnt, sich durch ihren Inhalt zu erfrischen, so ofter Luft dazu hatte. Wenigstens bedienten sich unsreMatrosen dieser Freiheit auf ziemlich indiskrete Weise.

Als wir abfuhrcn, bot sich uns noch ein ori-ginelles Genrebild dieser Bevölkerung dar. In einemSaki am Ufer hatten sich sechs solcher paradiesischerGestalten, alle in den ihnen so natürlichen maleri-schen Stellungen an die Pfosten des Saki angelehnt,von wo sic unser Vorbeifahren betrachteten, und sosymmetrisch waren sie im Kreise über einander umdas sich drehende Rad en meänillon gruppirt, daßman kein graziöseres lokales Negerkabinetstück hätteersinnen können. Es fehlte uns nur der Maler, umes auf der Leinwand zu verewigen.