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2 (1844) Ober-Aegypten
Entstehung
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welchen einige, mit dem Fuß fast auf der Erderuhend, doch mit dem Haupte noch bis zu uns chin-aufreichten. Genau ersichtlich war hier der Plandes ganzen Baues wie auf einer Karte, umzogenvom Nil, der nach Aegypten zu einen todtcn Seevoll dunkler, abenteuerlicher Granitfelsen bildet.Einer unter diesen, auf welchen in den Stein ge-hauene Stufen hinanführen, gleicht einem kolossalenKönigsthrone. Zur Lehne dient ihm eine mit Hie-roglyphen und Bildern geschmückte Tafel, und einungeheurer, wie in der Luft schwebender Block formtseinen Baldachin. Von Nubien aus strömt dagegender mächtige Fluß mit eiligem Laufe im eng zusam-mengcdrängtcn Bette heran, von wenigen Palinen-gruppcn eingefaßt, zwischen welchen sich links einigeverlaßne weiße Moscheen, rechts, auf der groteskgezackten Steininscl Bithiö, die Ruinen eines andernantiken Tempels zeigen, wie denn überhaupt inältester Zeit hier wahrscheinlich eine ganze Massedavon verthcilt waren, daher es auch sehr proble-matisch bleibt, wo der Gott, oder vielmehr nur, wiedie Fabel sagt, der wesentlichste Thcil desselben be-graben wurde: Dicht hinter den schmalen Uferstreifen