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2 (1844) Ober-Aegypten
Entstehung
Seite
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Hieroglyphen überall bedeckt. Am äußersten Thoreschließt sich hier die längste der Sphynralleen an,neben welcher eine Reihe fortlaufender Schutthügelauf beiden Seiten noch viel andre Gebäude der Vor-zeit anzeigen. Sie führt ohngefähr eine Viertelstundeweit bis zu dem ältesten, ganz zerstörten Typhonium,das aber auch in seinen Trümmern noch den aben-teuerlichsten Charakter entfaltet. Während alle übri-gen Ruinen Karnack's, einige im Sande erwachsenePalmen abgerechnet, fast "ganz ohne Vegetation sind,ist hier Alles mit hohem Unkraut überzogen. Einfurchtbares Typhonsbild, zerbrochne Kolosse und eineUnzahl von Sphynren blicken aus dein üppig wuchern-den Gestrüpp hervor, von denen man seltsamer Weisenur gerade hier, wo alles übrige zerstört ist, nochganz wohlcrhaltene antrifft, zuweilen mit dem rei-zendsten Menschenantlitz, meistens mit vortrefflichgeformten Widderköpfen. An drei bis vier Stellenhocken im Grase dicht neben einander mehrere Du-tzend schlammgrüne Weiber aus Basalt mit grimmi-gen Löwcngesichtern, schauerlich und gespenstisch an-zuschauen. Ein seeartiger Wallgraben, der auch fetztnoch voll Wasser ist, also jedenfalls durch unterirdische