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2 (1844) Ober-Aegypten
Entstehung
Seite
229
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päischen Geschmack auch Vorkommen mag, die Be-handlung, die Zusammenstellung, der ganze eigen-thümliche Charakter des Stpls sind von der Art,daß ich wenigstens nie durch diese scheinbare Unnaturin der Darstellung so erhabner und reizender Ge-stalten gestört wurde.

In dem großen Portikus von 48 Säulen undPfeilern, ohnsern des zehnten Thores, der von eini-gen fünfzig zellenähnlichen Gemächern umgeben ist,haben die Kopten auch wieder eine christliche Kircheimprovisirt, und auf die Kunstwerke der Pharaonenhidcuse Heiligenbilder gekickst. Glücklicherweise sindaber bis aus ein wohlcrhaltncs die übrigen schongrößtentheils wieder abgcfallen, und die alten Gott-heiten ganz unbeschädigt und, ohne daß ihre Farbenauch nur im mindesten gelitten, unter ihnen wiederzum Vorschein gekommen. Durch einen zweiten Säu-lengang gelangt man von hier zu einer andern Tcm-pelabtheilung mit an Pfeiler gelehnten Carpatidcn-kolofsen, und aus diesem endlich zu der letzten großenAusgangspsorte. ^

Wir brachten viele Stunden im Bereich derRuinen zu, um jedes Detail derselben möglichst zu