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2 (1844) Ober-Aegypten
Entstehung
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Gemälde in mannichfachcm Farbcnglanze ziemlichwohl erhalten sind. Mit Recht bemerkt Herr Wil-kinson, daß man beim Anblick dieser Bilder auf derStelle an die Jliade erinnert wird, und Schilderungendes trojanischen Krieges vor sich zu sehen glaubt,ja er meint sogar, daß Homer vielleicht den Inhaltseiner unsterblichen Gesänge zum Thcil aus ihrenCompositionen geschöpft habe.

In der That ist ein Leben, eine Mannichfal-tigkeit, ein Neichthum der Composition in diesenSchildereien sichtbar, die der Antike nicht nachstchcn,und bald die wunderlichen Eigenheiten des ägyp-tischen Kunststyles vergessen lassen, welcher allerdingsgewisse Typen nicht nur für Götter und Menschenin bestimmten und immer wiedcrkchrcndcn Stellungen,sondern auch für Thicre, namentlich für die Schlacht-rosse, angenommen hat, die zwar eine leichte Ab-weichung von der Naturwahrheit zeigen, aber nichtsdesto weniger in einer imposanten Weise gedachtsind. Von außerordentlicher Wirkung ist besonderseins dieser Bilder, wo der siegende Rhamscs, gleichdem schrecklichen Achilleus auf seinem Streitwagenvorgebogen stehend, und die weithin mordenden