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2 (1844) Ober-Aegypten
Entstehung
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des Kolosses bei ihrem Dortscpn auf der Erde gele-gen habe. Da die Statue auch jetzt noch ausmehreren über einander gelegten Stückenbesteht, und keineswegs ans einem Ganzen, wieGraf Veltheim annimmt, (wenn sie auch ursprüng-lich aus einem Blocke angcfertigt worden wäre,)so liegt in Strabo's und Pausanias' Aussage keinGrund gegen die Identität des von ihm an derErde liegend, und von uns wiederum zusammenge-setzt und aufgerichtet gesehenen Kolosses. Dem Ein-wande hinsichtlich der Inschriften aber, nämlich daßman diese nur wegen des weicheren Steines ans denjetzt für die McmnonSsäulc gehaltenen Koloß ge-schrieben, konnte man die noch plausiblere Frageentgegensetzen: warum auf dem Nachbarkoloß vondemselben weichen Stein keine einzige Inschriftstehe, die den Klang der Memnonssänlc bezeuge?Wer eine noch mehr in alle Details eingehende Be-leuchtung dieser Streitfrage wünscht, den verweiseich auf einen Aufsatz des Herrn General Minutoliin der Beilage der allgemeinen preußischen Staats-zeitnng, Nr. 103, 1844, worin die Ansichten allerdieses Thema berührenden Schriftsteller von einiger