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historischen Kenntnisse des Mcekö'nigs möge folgendesBeispiel dienen.
Er sprach nicht ungern von seinem LandsmannAlexander, und frug allerlei über die Einzelheitenseiner Geschichte, die ihm im Allgemeinen ganz gutbekannt war. Einmal sagte ich, daß ein Architektaus Alexandrien dem griechischen Helden einen Planvorgelegt haben solle, den Berg Athos, der MchemedAli's väterlichem Dorfe gegenüber liegt, in Alexan-ders Statue umzuwandeln. Nicht ohne Ironie frugMehemed Ali, ob dies blos eine „pittoreske" Ideegewesen sey, oder ob der Baumeister auch gleich denKostenanschlag mit eingercicht habe? Ich crwiederte,daß ich zwar darüber nichts Positives berichten könne,aber die Macht und die Schätze des Eroberers Asienswohl auch zu einem so kolossalen Unternehmen aus-gereicht haben würden. „Ich glaube keineswegcs,"fiel der Vicekönig ein, „daß Alexander so reich ge-wesen ist; alle diese Herrscher der alten Welt müssengegen die jetzigen nur arme Teufel gewesen seyn,denn sonst würden die Römer, die nach Alexanderkamen, und so viel Jahrhunderte lang noch mehrLänder als er besaßen, nicht blos kleine Silber- und