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Schlafe liegendes, nacktes und hülsloscs Kind, demich Alles allein seyn müßte, Vater und Mutter, Herrund Diener, Lehrer und Richter — und oft habeich in schlaflosen Nächten zu mir gesagt: kann esdenn an einem Mehemed Ali genug sepn, das Kindzu nähren, zu kleiden, verständig zu machen und großzu ziehen? Noch jetzt bin ich darüber sehr ungewiß,doch vielleicht gewährt es mir, trotz aller Hinder-nisse, Gott, dem ich so viel verdanke, und dem ichvon jeher auch Alles anheimgestcllt.«
Man kennt Mehemed Ali so ganz und gar nichtin Europa, und selbst hier nicht zum größten Thcil,daß ich überzeugt bin, Viele meiner Leser werden diesund das Folgende zur Hälfte für einen Roman mei-ner Erfindung halten. Ich bitte diese, nur zu be-denken, daß Artim Bey, ein Mann von so Europäi-scher Bildung, daß man in zwanzig Jahren den Türkennicht in ihm crrathcn würde, da ist, um mir ein cke-menti zu geben, wenn ich die Unwahrheit sage. Ichkann mich in unwesentlichen einzelnen Ausdrücken ir-ren, aber nie in der Hauptsache, da ich stets deu er-sten freien Augenblick wahrnahm, um Mehemed Ali's