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2 (1844) Ober-Aegypten
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mehr, worin er sich jedoch sehr irre. Ich wiederholediese Worte, weil sie dem ganz entsprechen, woraufich schon früher hingedcutet. Die Eifersucht derTürken gegen die Europäer und ihr Bestreben, sie zuentfernen, indem sie vorspiegeln, sic hätten nun selbstschon Alles erlernt, was vonnöthen sey, gewinnenimmer mehr Terrain am ägyptischen Hofe, und mehrnoch bei Ibrahim als bei Mehemed Ali, aber auchdieser, der so häufig und so unverantwortlich vonEuropäern betrogen wurde, fängt nachträglich an,eine Art Erbitterung gegen sie zu fühlen, und läßt sichwohl hie und da mehr überreden, daß er sie entbehrenkönne, als ihm gut ist. Denn noch ist die Zeit hierzunicht gekommen, und ein so großer und bewunde-rungswürdiger Mann Mehemed Ali auch ist, ohneHülfe der Europäer hätte er seine Pläne doch nieausführen können, und die Dauer des nun Geschehe-nen würde vielleicht ohne sic ebenfalls sehr gefähr-det seyn.

In dem Reisebericht des Herrn von Cadalve,worin jede Gelegenheit ergriffen wird, den Vicekönigherabzusetzcn, findet sich auch über die hiesige Zucker-fabrik zu diesem Behuf eine ganz falsche Angabe. Der