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2 (1844) Ober-Aegypten
Entstehung
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man in der Einöde das abgerissene dunkle Nilufcr,an welchem unsre Schiffe ankern. Oben darauf, dichtan dessen Rande erblickt man undeutlich in jenerDämmerung, gleich hin und hcrschwankcnden Schat-ten, sechs in schwarze Tücher gehüllte Gestalten, dieeinen Kreis um einen ganz Nackten (den Heiligen)geschlossen haben, welcher mit klagender Schmerzcns-stimme vcrschiedne, keineswegs unmclodische, aberhöchst melancholische Tonweisen singt, während dieihn Umschließenden, taktmäßig in die Höhe springendund sich wieder zur Erde beugend, ohne Unterlaß indemselben tiefen, heisern, halb hcrausgestoßncn, halbwieder verschluckten, unbeschreiblichen Tone, der demBellen eines höllischen Unthiers gleicht, mit immerwachsender Schnelligkeit so lange das Wort Ajnhmausrusen, bis endlich einer nach dem andern erschöpftniedcrsinkt und der Laut in halber Ohnmacht ver-klingt, die auch häufig schon das Spiel für einenoder den andern der Teilnehmer mit einem Schlag-fluß geendet haben soll. Es ist aber hohe Fröm-migkeit in diesem Tanz, und wer darin sein Lebenverliert, wird für einen glückseligen Märtyrer ge-halten. Mir kam die Ecremonie eher vor wie eine