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2 (1844) Ober-Aegypten
Entstehung
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pei'cli'ix wird bekanntlich bald zum Ekel, und nachMonaten eines immer ähnlichen Schauspiels sehntman sich oft recht herzlich nach etwas Vaterländi-schem, wäre es auch von der anspruchslosesten Gät-tung. Ueberdies fängt an vielen Stellen die bren-nende Sonne schon an, das bisherige schöne Gründer Fluren zu versengen, und in wenig Wochen wirdman, statt jener Smaragddcckc, hier überall nur eingraues Staubgcwand vor sich ausgcbreitet sehen.Doch bis dahin hoffe ich schon weiter vorgcdrungenzu seyn, in einen Erdstrich, wo wieder andere Regelnherrschen. Im Ganzen erblickt man bei dem jetzigenniedrigen Stande des Nils überhaupt vom angren-zenden Lande nur wenig, so lange man in der Barkeist. Nur wenn wir aussticgen, wurden wir immervon neuem durch die außerordentliche Fruchtbarkeitdes Bodens, oft über unabsehbare Flächen tief insLand hinein sich erstreckend, in Verwunderung gesetzt.Doch unterbrach auch an andern Orten die bis anden Fluß herantretcnde Wüste häufig diesen Segen,weil man seit Jahrhunderten die alten Kanäle ver-nachläßigt hat und Mchemcd Ali nicht alles Herstel-len kann.