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der Wüste verschüttet. Mit der Abendrö'the gelang-ten wir, über schmale Dämme hinreitend, die durchdes Nils Ucberschwemmungen nöthig gemacht wur-den, und die, fast den Gängen eines englischen Gar-tens ähnlich, in Schlangenlinien geführt sind, um demWasser besseren Widerstand zu leisten, an den Fluß,wo unsere von contrairem Winde zurückgehaltnenBarken, wie bestellt, Ln demselben Augenblicke vonKahira ankamen. Froh eilten wir sie zu besteigen;Assam« empfing mich auf der meinigen mit einemdemüthigen Handkuß, dem ich mich vergebens zuentziehen suchte, und mit Freuden ward ich von dercrcmplarischcn Reinlichkeit und netten Ordnung mei-ner kleinen Wasscrwohnung gewahr, daß mir injeder Hinsicht die Perle der Sklavinnen zu Thcil ge-worden sey. Ohne Zeitverlust wogten wir sogleichauf der blauen Fluth weiter dem Süden zu, und fuh-ren bald darauf bei Hatfeh, ehemals der Aphrodite ge-weiht, vorüber, während eine süße afrikanische Nacht,die Venus selbst gesandt zu haben schien, uns mitlinden, wollüstigen Lüften umwehte. — Mit Son-nenaufgang pasfirtcn wir den Josephkanal (auchJussuf Sal-Eddin's, nicht des Geliebten der Potiphar