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tritt in mein Haus war sie eine Freie, obgleich ichfürchte, daß sie noch keinen recht deutlichen^Begriffvon diesem Zustande hat, denn als ich ihr denselbenmit Hülfe eines Dolmetschers in ihrer Spracheankündigte, küßte sie mir die Hand, und diese danndemüthig an ihre Stirn druckend, flüsterte sie leise:„Ich sep ihr Herr und habe zu gebieten, was siesepn, und was sie thun solle." Uebel ist es aller-dings, daß sie, aus Mangel an Raum, hintereinem Vorhang, der in der Eile in dem kleinenSchlafzimmer meiner Barke angebracht wurde, re-sidiren muß, aber erstlich ist dem Reinen Alles rein,und zweitens ist sie ja frei, ich aber bin einRitter, der jener Vorschrift der clievalerie immereingedenk ist, die Voltaire in einem seiner gedruck-ten Briefe an Mlle. Elairon ausspricht. Der Neu-gierige suche sie auf.
Vor der Hand behält die Dame jedoch dieganze Barke für sich allein, nur von meinem Pagen,statt eines hier landesüblichen Eunuchen bewacht,während wir klebrigen uns nach Dschiseh begeben,wo mich der vortreffliche Oberst Warin zu einemfröhlichen Abschicdsschmaus eingeladen hat.