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worauf wir nicht gehörig achteten, blieb er völligerschöpft liegen, so daß ich ihn erst nach unsrerRückkunft durch ausgeschickte Boten mit vieler Mühewieder erhielt. Der Mensch kann mehr aushalten,und so besuchten wir an demselben Abend noch ein-mal heroisch alle Tempel zu Barkal, worauf wirerst in der Nachtkühlc zu Wasser nach dem FleckenMeravi zurückkehrten.
Wir ruhten hier den lOten gemächlich aus, anwelchem Tage uns der Kaschcff ein Gaftmahl gab,wo lange debattirt wurde, ob wir unsre Reise nochweiter fortsetzcn, oder die schon hinlänglich ausge-dehnte Erpcdition hier schließen sollten. Die Neu-gierde siegte über alle andern Rücksichten, und nach-dem wir festgesetzt, daß die beiden Barken uns biszu unsrer unbestimmten Rückkehr in Meravi erwartensollten, ward auf den nächsten Abend der Beginneiner neuen Tour, diesmal mitten durch die Wüste,bis Schendp beschlossen, während der wir nun leidervon dem wohlthätigen Nil auf acht Tage gänzlichenAbschied nehmen mußten.
Auch Meravi hat einige Alterthümer aufzu-weisen. Im Divan des Kaschcff stand ein Altar