Druckschrift 
3 (1844) Nubien und Sudan
Entstehung
Seite
62
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auf beiden Seiten im letzten Saale des Typhoniums(dem Adytum) eine Reihe ägyptischer Gottheitendarstellen, denen man Opfer bringt, sind ohne alleBeschädigung geblieben, so wie auch mehrere Hiero-glyphen noch gut unterscheidbar, wogegen die HintereWand gänzlich zerstört ist, wie es scheint, um hierNachgrabungen zu veranstalten. Dieselben Spurengewaltsamer Eröffnung finden sich in einem Seiten-gemach ohne Verzierung. Ein Theil der buntenFarben in der Cella wie im Pronaos prangen nochsetzt in alter Frische, und von der Colonnade desletzteren mit ausdrucksvollen Jsisköpsen und Typhon-Karyatiden stehen noch die meisten Säulen. Nurim ersten Saal oder Selos ist durch ein Erdbebendie Decke eingeflürzt, über deren Trümmerhaufenman setzt nur mit Mühe in die Cella und dasAllerheiligste gelangt.

Oberhalb des Typhoniums befinden sich zuletztnoch die Ruder« eines anderen weit kleineren Felsen-

Haupte; 2) der dritte Gott auf der gegenüberstehenden Seiteist kein Horus und hat auch keinen Finger nach dem Mundgerichtet, sondern trägt in beiden Händen verschiedenartigeEmbleme.