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gehauen sind, woraus jener Reisende folgert, daßdies ohne Zweifel ein zu Menschenopfern bestimmterAltar gewesen scy; ein sehr gewagter Schluß, dersich durch Nichts rechtfertigt, da die Abbildung zu-sammengebundcner Sklaven sich unter verschiedenenFormen in den meisten Tempeln und GräbernAegyptens wie Nubiens so äußerst häufig vorfindct,daß, wenn man daraus immer auf Menschenopferschließen wollte, die ehrwürdigen alten Aegypticrals die größten Kannibalen der Erde erscheinenmüßten.
Das (immer in der Richtung nach Westen)jetzt folgende Gebäude, welches Herr Rüppel fürdie Trümmer eines Pallastcs hält, hat die beidenLöwen aus rothem Granit, von denen er eine Ab-bildung liefert, verloren. Sie sind vom Vicekönigverschenkt worden, und, wenn ich nicht irre, nachEngland gewandert. Den fünf Schuh hohen Granit-obclisk mit Hieroglyphen, als hier in der Näheangegeben, konnten wir ebenfalls nicht mehr aus-mitteln, fanden aber dagegen die nicht übel gearbei-teten Torsen zwei weiblicher Figuren, die eine miteinem Löwcnkopfe, die andere, welche aus ihrer