Druckschrift 
3 (1844) Nubien und Sudan
Entstehung
Seite
45
Einzelbild herunterladen
 

45

und der Wind uns grade daher entgegenblies. Glück-licherweise ist die Einrichtung getroffen, daß beisolcher Gelegenheit die Einwohner allen Gouverne-mentsschiffen hülfreiche Hand leisten müssen, wasihnen auch wenig Beschwerde macht, da die Schiff-fahrt im Ganzen sehr gering ist, und sie sich übcr-dem von Saki zu Saki ablösen, also kaum eineViertel- oder halbe Stunde mit dem Schiffsziehenbeschäftigt bleiben. Ein eigcnthümliches, gellendesund weithin schallendes Geschrei kündigt die Ankunftjeder Abthcilung beim nächsten Saki an, worauf dieAblösung auch immer so schnell wie auf englischenPoststationen erfolgte. Da wir nur selten ausstiegen,so lasse ich jetzt die Orte, an denen wir vorbeifuhrcn,unberührt, und werde deren, die irgend einigesInteresse darbieten, auf meiner Rückkehr zu erwähnenGelegenheit finden.

Am 5ten erreichten wir Ambukol, den Sitz einesKaschcffs, welches auf der Hälfte Weges zwischenDebbeh und Meravi liegt, auf den Karten aberganz falsch placirt ist. Es war eben Markt daselbst,der in einem Sandfclde neben den Lehmhütten desDorfes abgehalten wurde. Nichts konnte ärmlicher