Drei Archimedische Punkte.
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Geschicke, und auf die Männer kam es an, in deren Hände cs gelegtwar sie im entscheidenden Augenblicke zu leiten. Verstanden sie Grundund Wesen des Zeitgeistes von den zufälligen Ausartungen desselben zuunterscheiden und bei aller Kraft, womit sie den letzter» einen Dammsetzten, den unabweisbaren Forderungen des erster» gerecht zu werden,so hatten sie die schönste, die lohnendste Aufgabe vor sich. Sie brachenmit den Traditionen der inner» und der äußern Politik des vormärzlichenSystems und unter ihren alle gesunden und lebensfähigen Faetoren zu-sammenfassenden Händen entstand ein neues Österreich, das mit demvormaligen kaum etwas anderes als den Stoff: Land und Leute, gemeinhatte, ein aus seinen natnrgeschaffencn Grundlagen hcrausgewachsenesund ans denselben ruhendes Staatsgebände, das nicht wie das frühereGefahr lief durch irgend einen von der Seine herübcrbrauscndcn Sturmin all seinen Fugen erschüttert und dem Vcrhängniß inner» Zerfallspreisgegeben zu werden, sondern das innerlich geeignet und gekräftigt,achtunggebietend nach außen, kein geheimes Gähren in seinem Schoße zubesorgen und keinen Umschwung der Dinge jenseits seiner Gränzen zufürchten hatte.
Mit dieser Betrachtung schließen wir die Übersicht der allgemeinenZustände im Spätjahr 1848, womit wir uns in diesem Laude zu be-schäftigen hatten: im folgenden beginnen wir die Erzählung jener That-sachen und Ereignisse, die nach Niederwerfung des Aufstandes im Herzender Monarchie den Ausgangspunkt einer neuen Wandlung ihrer Schick-sale bilden, einer Wandlung die uns nur zu oft die Frage nahclegenwird, ob die „berufenen" Staatsmänner Österreichs auch jene „auscr-wähttcn" waren, um die Momente, die sich, wie wir sahen, in so mäch-tigen ausdrucksvollen Zügen als Wahrzeichen der Zeit bemerkbar machten,zum dauernden Heile der Gesammtheit und ihrer Glieder zu erfassenund zu verwcrthen.