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8 : (Continuationis IV) (1839) 1344 - 1359
Entstehung
Seite
391
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1358.

ben. Siegler: Herr Dytrich der Towsinger Richter zu Nappurg. G. an dem Samptztag vordem Heligen Palm tag. (c. S.)

Î4. Mart.

Chunrad von Lierhain Ritter verspricht die ihm vom Kloster Kaisheim empfohlnen Mayerund Hindersazzen Fridrich Wiger zu Piötenberch, Hainrich Miinchmayer zu Wolfferstat, dannFridrich Lang und Walther Plathrer zu Erlach gegen Jedermann zu schirmen, wofür ihm die-selben jährlich dreissig Wirzburger Pfenning und ein Huhn zn geben haben. G. zu Lierhainan vnser frawen aberit, als ihr unser Herr gekündet wart.

26 . Mart.

Cuno von Falkenstein, Kanonicus des Stiftes zu Mainz, vergleicht sich mit dem Erzbi-schoffe Gerlach daselbst um alle bis auf den heutigen Tag sich ergebenden Ansprüche undIrrungen. Der Erzbischof soll sich annehmen aller Schulden die er, Cuno von Falkenstein,von der Muntparschaft wegen gemacht habe; ihn wieder in seinen Thurnos setzen zu Lansteinden er vor zu Ernfels hatte; und soll ihm 2 Thurnose dazu geben auf seine Lebenszeit, vonjedem Fuder Wein, von aller Kaufmannschaft; Schiedsrichter im Falle eines Bruches sollenseyn: Johan Hartwein von Lorche, Ritter; Erwin von Lewen, Ritter; Joh. von BeldersheimRitter; und Burggraf zu Friedberg. Cuno von Falkenstein gelobt folgende Artikel zu halten:Um die Vorderungen die die Pfaffheyt inn - und auswendig der Stadt zu Mentz an ihn ge-habt habe, soll er sich an das im Briefe festgesetzte halten; alle um Haselöch, Bischovisheym,und Ernvels erhobenen Ansprüche sollen von ihm aufgegeben werden ; die beyderseitigen Ge-fangenen sollen los und ledig seyn. G. zu Mentze auf den 20ten Tag des Merzen.

27. Mart

Jörig der Awer von der Adelbürg bekennt dass ihn Dyepolt der Frümolt und Chuenratder Grävenrewter, Bürger zu Regensburg, bezahlt haben 24 Pfund regensburger Pfenninge, we-niger 15 Pfenninge welche ihnen zukamen von einem Freund, der seine Seele gegen Gott desobigen Jöriges wegen damit bewahrte; diesem werden daher alle etwaigen Beleidigungen inGott verziehen, und obige Dyepolt und Chuenrat von allen Ansprüchen , der Pfenninge wegen,vor Gott und der Welt losgesagt. G. des Erichtages nach dem Palmtage in der Vasten, (c. S.)

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Ludweig Marggraf ze Brandenburg versezt Otten von Meyssaw seinen halben Theil anden fünf Sechstheilen der zwei Vesten ze Spitz und dazu alle andern Güter, die ihm ledigworden sind von Lewtolden dem Künringer seligen um 500 Wienner Pfening. G. zu Müni-chen eod, d. (c. S.)

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Ott von Meyssaw verpflichtet sich dem Margrafen Ludwig zu Brandenburg mit den zweiVesten ze Spitz die sein Pfant sind von ihm, umb 500 Pfund Wienner Pfening zu warten.D. ib. et eod. d. (c. S.)

4. April.

Stephan Herzog in Bayern rersezt Otten von Meichsaw seinen halben Theil an den fünf